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Vitrea subrimata (REINHARDT, 1871) 1871 Hyalina subrimata Reinhardt, Sitz. Ber. naturf. Freunde Berlin 2: 39, Locus typicus (restr. Pintér 1972): " Tschechoslowakei, Mährisches Gesenke, Kessel." Lectotypus (design. Pintér 1972): SMF 3482/1. 1877 Hyalina [Vitrea] litoralis Clessin, Malak. Bl. 24: 131, Taf. 2 Fig. 9, Locus typicus: "...bei Görz im Küstenlande..." Lectotypus (design. Pintér 1972): "Orig. Clessin, 1877, T. 2 Fig. 9." 1890 Hyalinia (Vitrea) maritae M. v. Kimakowicz, Verh. Mitt. Siebenb. Ver. Naturw. 40: 173, Loci typici: "... Piatra Zenoga vom Fuss bis zur Spitze und im Baleathal des Schieler Gebirges ..." Syntypen: MINS. 1890 Hyalinia (Vitrea) maritae var. clathrata M. v. Kimakowicz, Verh. Mitt. Siebenb. Ver. Naturw. 40: 174, Loci typici: "...Tordaer Felsspalte..., Attelsloch nächst Schässburg." Syntypus: MINS 7261 /1. 1943 Vitrea subrimata, SOóS, A Kárpát-medence Mollusca-faunája, p. 259, Taf. 13 Fig. 19–20. 1943 Vitrea maritae, Soós, A Kárpát-medence Mollusca-faunája, p. 263, Taf. 14 Fig. 3–4. 1955 Vitrea maritae, Grossu, Fauna Rep. Popul. Române 3 (1): 368. 1955 Vitrea maritae forma clathrata, Grossu, Fauna Rep. Popul. Române 3 (1): 368. 1955 Vitrea subrimata, Grossu, Fauna Rep. Popul. Române 3 (1): 373, Fig. 208. 1968 Vitrea subrimata, Pintér, Acta Zool. Acad. Sci. Hung. 14 (1–2): 178, Abb. 19–24. 1972 Vitrea subrimata, Pintér, Annales Zoologici 29 (8): 225, Abb. 31–45, Taf. 3 Fig. 31–45. 1980 Vitrea subrimata, Riedel, Genera Zonitidarum, p. 39, Abb. 86, 97–98. 1983 Vitrea (Vitrea) maritae, Grossu, Gastropoda Romaniae 4: 99. 1983 Vitrea (Vitrea) subrimata, Grossu, Gastropoda Romaniae 4: 104, Fig. 47A, 53. Bemerkungen: Der Unterartenkomplex der V. subrimata ist in Rumänien ähnlich verwirrend wie in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet. Pintér (1972: 226) berichtete über subrimata -Populationen mit ausschliesslich kleineren bzw. grösseren Gehäusen sowie mit gemischten Populationen mit allen Übergangsformen. Solche sind auch in Rumänien anzutreffen. Es gibt dort auch die Nominatunterart, die Pintérs Meinung nach in der früheren Tschechoslowakei beheimatet ist. Mit ihr identisch sind die Taxa maritae M. v. KIMAKOWICZ, 1890 und clathrata M. v. KIMAKOWICZ, 1890. Letztere stellt lediglich eine grossgewachsene maritae dar, wie am Typusmaterial verifiziert werden konnte. Die von Pintér (1972: 226) erwähnte Unterart inflata, mit nautilusförmigem Mündungsrand und 3 mal breiterem, letzten Umgang, scheint jedoch in Rumänien nicht vorzukommen. Dagegen konnte an mehreren Fundorten noch eine weitere subrimata -Unterart, nämlich litoralis (CLESSIN, 1877), gefunden werden. In unserem Material haben wir sowohl reine Populationen der einen oder anderen Unterart gefunden, dann gemischte Populationen, in denen beide Unterarten ohne Übergänge zusammen vorkommen sowie Populationen, in denen die Unterarten durch Übergänge miteinander verbunden sind. Das alleinige gemeinsame Merkmal scheint der sehr charakteristische Nabel zu sein. Er ist bei V. subrimata sehr eng, und der Spindelrand wird an der Ansatzstelle etwas spitz nach vorne gezogen, wobei die Nabelöffnung nur minimal überdeckt wird. Obwohl man bei Betrachtung der stellenweise gut unterscheidbaren Gehäuse der verschiedenen Taxa geneigt wäre, diesen den Status einer Art zuzubilligen, wird in dieser Arbeit die bisher gültige Auffassung über die subrimata - Unterarten beibehalten. Die Frage, ob die unterscheidbaren Unterarten nicht doch differenzierbaren Arten entsprechen, kann nur durch anatomische bzw. DNA-Untersuchungen geklärt werden. Die zwei namentlich genannten Unterarten werden hier einzeln charakterisiert und ihre Fundorte getrennt aufgeführt. Wo zwei subrimata -Unterarten an einem Fundort ohne Übergänge vorkommen, werden die zugehörigen Exemplare getrennt vermerkt. Verbreitung der Nominatunterart von V. subrimata (Karte 4): Es gibt isolierte Vorkommen der Art in England, Deutschland und Frankreich. Zusammenhängend ist sie in S- und SE-Frankreich, Schweiz, S-Deutschland und S-Polen verbreitet. Südlich davon ist sie in allen Ländern und Mittelmeerinseln bis nach N-Afrika gemeldet. In Rumänien ist sie in den Ost- und Südkarpaten sowie im Siebenbürgischen Inselgebirge durchgehend verbreitet. Alle Tiere besiedeln unterirdische Spaltensysteme in felsigen Biotopen.
Published as part of Deli, Tamás & Subai, Péter, 2011, Revision der Vitrea-Arten der Südkarpaten Rumäniens mit Beschreibung einer neuen Art (Gastropoda, Pulmonata, Pristilomatidae), pp. 1-53 in Contributions to Natural History 19 on pages 16-17, DOI: 10.5169/seals-787074, http://zenodo.org/record/6325678
Vitrea, Pristilomatidae, Stylommatophora, Mollusca, Gastropoda, Animalia, Vitrea subrimata, Biodiversity, Taxonomy
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