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Im Rahmen der voranschreitenden Open-Access-Transformation werden immer mehr Zeitschriften in Open-Access-Formate überführt. So stieg die Zahl der im Directory of Open Access Journals (DOAJ) indexierten Zeitschriften von April 2018 bis April 2021 von 11.250 auf mehr als 16.000. Dies resultiert in starken Herausforderungen für Wissenschaftler:innen, fachlich geeignete Zeitschriften für ihre Manuskripte zu bestimmen. Deshalb haben sich die TIB und die SLUB Dresden mit Unterstützung des DOAJ, OpenCitations und vieler nationaler Einrichtungen im BMBF-Projekt "B!SON" zum Ziel gesetzt, einen offenen, verlagsagnostischen, kostenfreien und datenschutzkonformen webbasierten Empfehlungsservice für qualitätsgesicherte Open-Access-Zeitschriften aufzubauen. Hier erhalten Nutzer:innen nach Eingabe von Titel, Abstract und/oder Literaturverzeichnis eine nach Relevanz gefilterte Liste an Open-Access-Zeitschriften, welche zu ihrem Manuskript passen. Die Suche kann mittels Filterkriterien verfeinert werden. Die Ausgabe der Empfehlungen enthält einen Steckbrief zu jeder Zeitschrift, welche die finale Auswahl durch die Wissenschaftler:innen erleichtern soll. Zu Beginn des Projekts wurden Anforderungen an den Empfehlungsservice erhoben. Dazu wurde (a) eine Fragebogenerhebung bei Wissenschaftler:innen durchgeführt und (b) Aussagen von Spezialist:innen aus der Publikationsberatung in qualitativen Interviews gesammelt. Mehr als 850 Wissenschaftler:innen haben den Fragebogen ausgefüllt. Diese wünschten sich die Einbindung folgender Informationen in den Empfehlungsservice: (1) Auflistung der Zeitschriften-Verzeichnisse in denen die Zeitschrift gelistet ist zur Absicherung gegen Fake-Journale, (2) Kosten und Lizenzrechte (z.B. Höhe der Publikationskosten und deren Übernahme durch die Institution; Verbleib der Nutzungsrechte bei den Autor:innen), und (3) Auffindbarkeit des eigenen Artikels (DOI-Vergabe, Einbindung in Literaturdatenbanken) sowie Einfluss und Sichtbarkeit der Zeitschrift (zitationsbasierter Aufmerksamkeitswert). Seitens der Publikationsberatenden wird vor allem die Transparenz des Empfehlungsservice (Wie kommt B!SON zu den empfohlenen Zeitschriften?) und die standortspezifische Anpassung zur Einbindung der Förderkriterien hervorgehoben. Der erste B!SON-Prototyp soll ab April 2022 zur Verfügung stehen, das vollständige System wird April 2023 live gehen. Im Fokus des Talks stehen, neben einer kurzen Vorstellung des Empfehlungsservice, die Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Anforderungsanalyse.
This work is funded by the Federal Ministry of Education and Research (BMBF), Germany, funding reference: 16TOA034A.
open access journals
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