
Dieses Background Paper stellt ein Konzept für die nonverbale, leiborientierte Begleitung psychotraumatisierter trans Personen vor («Luzerner Modell»). Anders als ein an Diagnosen und messbaren Ergebnissen ausgerichteter Mainstream setzt der Ansatz bei einer Ethik der Begegnung an: beim Anruf des Anderen, bei der leiblichen Anwesenheit und bei der Resonanz zwischen Menschen. Trauma wird dabei nicht als Defekt im Inneren einer Person verstanden, sondern als Spur des Anderen, die sich in den Leib eingegraben hat. Aus dieser Verschiebung entwickelt der Text eine eigene Begrifflichkeit – Kohärenz, Resonanz, Substitution, paradoxe Passivität – und eine eigene Praxis, die nicht das Ergebnis zum Massstab macht, sondern das bewohnbar gewordene Leben. Diese Fassung ist eine bewusst zugänglich gehaltene Version für die trans Community und versteht sich als Einladung zur kritischen Lektüre und Rückmeldung. Eine ausführlichere Fachversion mit vollständigem wissenschaftlichem Apparat erscheint demnächst in Buchform.
trans Gesundheit, Transgeschlechtlichkeit, Trauma, nonverbale Therapie, Leibphänomenologie, Ethik der Alterität, Emmanuel Levinas, Resonanz, Soziale Arbeit, queere Gesundheitsversorgung, Traumatherapie, Geschlechtsinkohärenz, kritische Psychologie, Handlungsfähigkeit
trans Gesundheit, Transgeschlechtlichkeit, Trauma, nonverbale Therapie, Leibphänomenologie, Ethik der Alterität, Emmanuel Levinas, Resonanz, Soziale Arbeit, queere Gesundheitsversorgung, Traumatherapie, Geschlechtsinkohärenz, kritische Psychologie, Handlungsfähigkeit
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