
Im Zuge der fortschreitenden Technologisierung und Komplexität moderner Kriegsführung sehen sich Entscheidungsträger:innen zunehmend ethischen Dilemmata ausgesetzt. Die Fähigkeit, in potenziell manipulierten Informationslagen moralisch verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, ist von größter Bedeutung für die Wahrung der humanen Kriegsführung gemäß der Genfer Konventionen. Kognitive Kriegsführung beeinflusst nicht nur die Informationslage der gegnerischen Zivilbevölkerung, sondern auch das Verhalten von Militärangehörigen durch die gezielte Manipulation von Informationen. Das kann dazu führen, dass Militärangehörige zugunsten der gegnerischen Seite handeln. Indem Militärangehörige die Lehre des gerechten Krieges (eng. Just War Theory) als Militärethik verstehen, zum Beispiel die verankerten, moralischen Prinzipien für das Recht im Krieg (lateinisch: ius in bello) als Entscheidungstheorie anwenden, werden sie befähigt, Handlungen moralisch besser zu bewerten.
603113 Philosophy, 603113 Philosophie
603113 Philosophy, 603113 Philosophie
| selected citations These citations are derived from selected sources. This is an alternative to the "Influence" indicator, which also reflects the overall/total impact of an article in the research community at large, based on the underlying citation network (diachronically). | 0 | |
| popularity This indicator reflects the "current" impact/attention (the "hype") of an article in the research community at large, based on the underlying citation network. | Average | |
| influence This indicator reflects the overall/total impact of an article in the research community at large, based on the underlying citation network (diachronically). | Average | |
| impulse This indicator reflects the initial momentum of an article directly after its publication, based on the underlying citation network. | Average |
