
Der vorliegende Beitrag bietet einen Überblick über zwei Metapherntheorien, die für die linguistische Metaphernanalyse als wichtige Beschreibungsrahmen gelten. Zunächst wird der einflussreiche Ansatz von Lakoff und Johnson (1980), die Conceptual Metaphor Theory (CMT) mit ihren wichtigsten Grundannahmen dargestellt. Anschließend werden einige Kritikpunkte präsentiert, die auf die theoretischen und methodischen Mängel der CMT hinweisen. Danach wird die von Gerard Steen (2008) entwickelte Deliberate Metaphor Theory (DMT) in den Fokus gestellt, die sich als Erweiterung der CMT versteht und sich zum Ziel setzt, eine umfassende Beschreibung der Metapher mit Berücksichtigung ihrer sprachlichen, konzeptuellen und kommunikativen Dimensionen zu ermöglichen. Schließlich werden die Reaktionen auf den Ansatz und die Debatte um die DMT diskutiert, die theoretischen Schwächen und methodischen Schwierigkeiten des Ansatzes, aber auch sein Erkenntnispotenzial aufgezeigt.
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