
Der Artikel thematisiert die zunehmende Bedeutung von Universitäten im Zeitalter der globalen Wissenslandschaft. Akademische Mobilität, der Austausch von Wissen und die damit verbundenen Kapitalströme tragen erheblich zur globalen Vernetzung und zur Neuordnung der Weltpolitik bei. Universitäten werden als Orte verstanden, an denen diese grenzüberschreitenden Prozesse initiiert und kontrolliert werden. Im Fokus stehen hier Universitäten im globalen Süden, was Diskussionen über deren Rolle in Globalisierungsprozessen anregt und somit das Spektrum der globalen Hochschulforschung erweitert. Der Artikel gliedert sich in vier Teile, wobei sich der erste mit einer diskursiven Neuausrichtung befasst. Zweitens werden die Beziehungen zwischen Universität und Staat vor dem Hintergrund einer Portalperspektive skizziert, bevor im dritten Teil die Relevanz von Diferenzierung und akademischen Hierarchien erklärt wird. Das letzte Argument stellt die Aussagekraft von nationalen Mobilitätsstatistiken in Frage.
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