
doi: 10.21240/lbzm/23/02
Medienkompetenz wird häufig als spezifische – auf Medien bezogene – Ausprägung von kommunikativer Kompetenz verstanden. Dabei ergibt sich ein enger Bezug zum Handeln, weil soziales Handeln der Kommunikation bedarf und sich in Interaktionen realisiert. Eine solche Sichtweise hat dazu geführt, dass Handeln manches Mal nur aus kommunikationstheoretischer oder soziologischer Sicht gedeutet wird und so Verkürzungen aus pädagogisch-handlungstheoretischer Sicht entstehen. Dies gilt z. B. für den sprachphilosophisch-gesellschaftskritischen Ansatz zur kommunikativen Kompetenz von Jürgen Habermas, aber auch für dessen Weiterentwicklung und die medienpädagogischen Überlegungen von Dieter Baacke. Bis heute weisen viele Diskussionen und Entwürfe zum Begriff der Medienkompetenz oder zu „Kompetenzen in der digitalen Welt“ deutliche Schwächen und Desiderata auf. Solche Schwächen und Desiderata werden im vorliegenden Beitrag offengelegt. Die Überlegungen münden in die Zusammenstellung wichtiger Merkmale für eine Handlungstheorie ein, die zu einer besseren Fundierung medienpädagogischer Konzepte beitragen kann.
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