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Die Suchtpolitik der Schweiz hat zum Ziel, die Gesellschaft sowie das Individuum vor negativen Auswirkungen durch den Konsum psychoaktiver Substanzen zu schützen. Die Gesetzgebung baut auf der Vergangenheit auf und entspricht nicht den heutigen Konsumrealitäten. Die Repression verfehlt ihr Ziel und wirkt sich negativ darauf aus. Die Soziale Arbeit ist in den Arbeitsfeldern der Suchtpolitik präsent und das bio-psycho-soziale Erklärungsmodell von Abhängigkeit betont die Wichtigkeit der sozialen Komponente. In dieser Arbeit wird untersucht, wie die Suchtpolitik aus der Hermeneutik der Sozialen Arbeit besser an die Bedürfnisse von Individuum und Gesellschaft angepasst werden kann. Die Literatur beantwortet diese Fragestellung durch die Analyse der drei Mandate der Sozialen Arbeit. Dadurch werden die aktuellen Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit ersichtlich, was es zur Gestaltung einer kohärenten Suchtpolitik bedarf und wie die Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit in einer überarbeiteten Suchtpolitik aussähen. Um die Bedürfnisse von Gesellschaft und Individuum zu vereinen, muss die Politik beachten, dass vulnerable Personengruppen geschützt werden, Kriminalität vermindert wird und Konsumierende sicheren Zugang zu Wissen und qualitativen Substanzen erhalten. Dies kann durch einen legalen und regulierten Markt von psychoaktiven Substanzen erreicht werden. Die Regulierung bedarf einer besonders geschickten Ausarbeitung, um die Freiheitsrechte zu gewähren, das gesundheitliche Potenzial auszuschöpfen und die Risiken zu minimieren. Für diese Entwicklung ist das gesellschaftliche Verständnis der Thematik zu beachten. Die Aufklärung der Öffentlichkeit kommt dabei eine wichtige Funktion zu.
+ Code Diss LU: hslusa basa + Fussnote: Bachelor-Arbeit, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Studienrichtung Sozialarbeit, 2023 + NL-Code: NLLUHSA202309
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