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In der Schweiz leiden ca. 15 bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter psychischen Belastungen. 8.4 Prozent der 10- bis 14-Jährigen wurde im Jahr 2009 stationär behandelt. Dies bedeutet einen Eingriff in das Familienleben. In der Praxis werden die Eltern und vor allem die Geschwister häufig ungenügend in den Behandlungsprozess eingebunden beziehungsweise werden ihre Bedürfnisse zu wenig berücksichtigt. Die Bachelor-Arbeit fokussiert deshalb auf das Familiensystem. Anhand verschiedener Erklärungsmodelle wird an das Thema psychisch behinderte Kinder und ihre Familien herangeführt. Es wird aufgezeigt, dass psychische Behinderung, aber auch Gesundheit, immer multifaktorielle Ursachen hat. Um dies darzulegen, werden unter anderem entwicklungs- und bindungstheoretische Konzepte und Erkenntnisse der Resilienzforschung herangezogen. Um den Anliegen der Klientschaft und deren Umfeld, aber auch dem Anspruch der Gesellschaft und den Anforderungen der Profession gerecht zu werden, muss die Klinische Sozialarbeit in der Schweiz selbstbewusst und vor allem sichtbar auftreten und sich in interdisziplinären Behandlungsteams als eigenständige Disziplin behaupten. Diese Literaturarbeit geht deshalb der Frage nach, wie Klinische Sozialarbeit durch ein bio-psycho-soziales Verständnis ihren relevanten Beitrag im interdisziplinären Helfersystem einer Kinderpsychiatrie leisten und die Arbeit mit dem Familiensystem massgeblich mitgestalten kann. Dafür wird ein konkreter Handlungsansatz für Sozialarbeit in stationären Settings vorgestellt. Die Autorenschaft ist sich im Klaren darüber, dass der Weiterentwicklung der Klinischen Sozialarbeit noch ein weiter Weg bevorsteht. Diese Bachelor-Arbeit soll hierfür einen Beitrag leisten.
+ Code Diss LU: hslusa basa 2013 + Fussnote: Bachelor-Arbeit, Hochschule Luzern - Soziale Arbeit, Ausbildungsgang Sozialarbeit, 2013
gnd:4126412-5, gnd:4055676-1, gnd:4123183-1
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