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Verbundprojekt für institutionalisiertes und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Brandenburg (IN-FDM-BB) Das Verbundprojekt IN-FDM-BB aller acht staatlichen forschenden Hochschulen Brandenburgs baut auf der seit Ende 2019 vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) geförderten Landesinitiative Forschungsdatenmanagement in Brandenburg (FDM-BB) auf und wurde im Oktober 2022 bewilligt. Die Fördergelder für die brandenburgischen Hochschulen der Angewandten Wissenschaften kommen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); die Fördergelder für die Universitäten vom MWFK, sodass dieses Vorhaben auf einer zeitgleichen Bund-Land-Finanzierung beruht. Insgesamt stehen bis zu 2,5 Mio. Euro für die Laufzeit von 3 Jahren zur Verfügung, um ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement (FDM) an den brandenburgischen Hochschulen zu institutionalisieren. Die acht Hochschulen und einige der außeruniversitären Forschungseinrichtungen Brandenburgs bilden bereits seit 2019 die Landesinitiative FDM-BB, koordiniert durch die Fachhochschule Potsdam und die Universität Potsdam. Die Landesinitiative leistete essenzielle Vorarbeiten wie die Analyse des wissenschaftspolitischen Umfeldes [1], qualitative und quantitative Erhebungen der FDM-Anforderungen an den brandenburgischen Hochschulen [2] und die Erarbeitung von Handlungs- und Implementierungsempfehlungen zum FDM [3], welche nun in enger Kooperation der Hochschulen brandenburgweit aufgebaut werden können. Wie in der Forschungsdatenstrategie für das Land Brandenburg dargelegt, sollen im Rahmen der Landesinitiative FDM-BB nicht nur der lokale Kompetenzaufbau an den einzelnen Hochschulen gefördert und begleitet werden, sondern landesweite, gemeinsame IT-Dienste und Dienstleistungen bereitgestellt sowie Vernetzung und Wissenstransfer zwischen den Forschungseinrichtungen in den Vordergrund gerückt werden. Obwohl die Hochschulen den Kern des Verbundprojekts IN-FDM-BB bilden, spielt der lebendige Austausch mit den außeruniversitären Einrichtungen in Brandenburg als Teil dieses Netzwerkes weiterhin eine zentrale Rolle. Das Arbeitsprogramm des Verbunds gliedert sich in die folgenden Tätigkeitsschwerpunkte: Lokaler Kompetenzaufbau an jeder Hochschule, unterschieden zwischen FDM-Early Adopter und FDM-Beginner Institutionen Aufbau lokaler und landesweiter Qualifizierungsangebote für die Zielgruppen FDM-Verantwortliche, Forschende und Studierende Landesweite, kooperative Bereitstellung relevanter FDM-Dienstleistungen und wissenschaftlich-technologischer IT-Dienste (z. B. RDMO, RADAR) inklusive Geschäfts- und Finanzierungsmodelle Institutionalisierung, Dissemination Um den lokalen Kompetenzaufbau an den einzelnen Hochschulen und die Entwicklung landesweiter Dienste und Dienstleistungen voranzubringen, tragen alle beteiligten Hochschulen Verantwortung in den Bereichen ihrer Kernkompetenzen: Fachhochschule Potsdam: Co-Verbundleitung mit besonderer Verantwortung im Bereich Institutionalisierung und landesweiter Aufbau von Qualifizierung und Schulung für Studierende Universität Potsdam: Co-Verbundleitung mit besonderer Verantwortung im Bereich Institutionalisierung und landesweite Bereitstellung technisch-wissenschaftlicher FDM-Dienste Brandenburgisch Technische Universität Cottbus-Senftenberg: Landesweiter Aufbau von Qualifizierung und Schulung für FDM-Verantwortliche und Forschende Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder): Landesweiter Aufbau von Qualifizierung und Schulung im Bereich rechtliche und ethische Expertise Technische Hochschule Wildau: Konzept Bedarfserhebung inklusive Umfragesystematik Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF: Analyse und Dokumentation im Bereich „FDM-Erstberatung von Forschenden“ Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde: Analyse und Dokumentation im Bereich „Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen“ Technische Hochschule Brandenburg: Ergänzung der persönlichen Beratung durch spezifische, bedarfsgerechte Materialien und FDM-Handreichungen IN-FDM-BB definiert den Erfolg des Verbundprojekts entlang folgender Kriterien: Institutionalisierung von FDM an allen brandenburgischen Hochschulen lokal und als landesweite Kooperationen bis Ende 2025 Lokal verstetigte unbefristete FDM-Stellen(anteile) an jeder Hochschule Landesweite Verständigung auf technische Infrastruktur/Dienste mit lokalem „Look & Feel“ FDM als Teil des „Forschungsalltags“ Beitrag zur deutschlandweiten Diskussion um neue Berufsfelder wie Data Stewards Literaturverzeichnis [1] Wuttke, U., Neuroth, H., Rothfritz, L., Straka, J., Zeunert, M., Schneemann, C., Hartmann, N. & Radtke, I. (2021). Umfeldanalyse zum Aufbau einer neuen Datenkultur in Brandenburg (Projektreport FDM-BB, AP 1, Version 1.0). Universitätsverlag Potsdam. DOI: https://doi.org/10.25932/publishup-48090. [2] Radtke, I., Hartmann, N., Neuroth, H., Rothfritz, L., Wuttke, U., Straka, J., Zeunert, M. & Schneemann, C. (2020). Anforderungserhebung bei den brandenburgischen Hochschulen (Projektreport FDM-BB, AP 2, Version 1.0). Universitätsverlag Potsdam, DOI: https://doi.org/10.25932/publishup-48091. [3] Neuroth, H., Straka, J., Zeunert, M., Schneemann, C., Hartmann, N., & Radtke, I. (2021). Handlungs- und Implementierungsempfehlung zum Forschungsdatenmanagement in Brandenburg (Projektreport FDM-BB, AP 3, Version 1.0). Universitätsverlag Potsdam. DOI: https://doi.org/10.25932/publishup-50511. Fachhochschule Potsdam, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Technische Hochschule Brandenburg, Technische Hochschule Wildau, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Europa-Universität Viadrina, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Universität Potsdam Die Forschungsdatenstrategie kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden: https://mwfk.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/MWFK_Forschungsdatenstrategie_Barrierefrei.pdf
Finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Europäische Union (NextGenerationEU), sowie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg.
000, 000 Generalities, Science, Forschungsdatenmanagement, Brandenburg, Landesinitiative, FDM-BB, IN-FDM-BB, Institutionalisierung
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