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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie sich die Leseflüssigkeit bei Kindern in der Unterstufe durch eine Intervention mit der Lautlesemethode Lesetheater verbessern kann. Im Fokus der Untersuchung stehen einerseits fünf Kinder mit Leseschwierigkeiten, andererseits aber auch die Klasse als Ganzes. Weiter werden die für die Einübung der Lesetheaterstücke gebildeten Gruppen bezüglich Kooperation beobachtet, beschrieben und analysiert. Auf der Basis geeigneter Bilder- und Erstlesebücher wurde mit verschiedenen Lesetheaterstücken ein abwechslungsreiches Training der Leseflüssigkeit konzipiert. Dieses basierte auf der Methode MELT (Mehrsprachiges Lesetheater) und wurde in den integrativen Regelunterricht einer zweiten Klasse eingebettet. Die Auswertungen bezüglich Kooperation beruhten auf gefilmte Sequenzen in kleinen Kontrollgruppen. Die eingesetzten Methoden der Prozessbeobachtung ermöglichten eine qualitative Auswertung in Bezug auf die Integration der leseschwachen Kinder. Die Ergebnisse zeigten sowohl bei den lesestarken als auch bei den leseschwachen Kindern eine Steigerung der Leseflüssigkeit, wenn auch in unterschiedlich ausgeprägter Intensität. Ebenfalls bestätigte sich, dass die Methode Lesetheater sich gut eignet, um Kinder mit Leseschwierigkeiten in Gruppenprozesse zu integrieren.
Leseerziehung, Sonderpädagogik, Lesefähigkeit, Masterarbeit
Leseerziehung, Sonderpädagogik, Lesefähigkeit, Masterarbeit
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