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Die hier vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit Sexualität und Sterben. Die Verbindung von Sexualität und Sterben sorgt in den meisten Köpfen für Verwirrung. Und doch stellen die beiden Themen in der Kombination eine Realität dar. Trotzdem kann in der Praxis der Palliative Care beobachtet werden, dass die Thematik Sexualität oftmals unausgesprochen bleibt. Folgende Bachelorarbeit verleiht diesem unausgesprochenen Thema eine Stimme und durchbricht ein Tabu. Mittels aktueller und internationaler Literatur, einem Expertinneninterview und dem Austausch mit Praxisorganisationen gehen wir der Frage nach “Welche Unterstützung die Soziale Arbeit bieten kann, um mit dem Spannungsfeld von Sexualität in der Praxis der Palliative Care umzugehen.” Die Bedeutsamkeit von Sexualität in palliativen Lebenssituationen wird mit der Theorie der Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch erklärt. Die Soziale Arbeit als Teil des interprofessionellen Palliative Care Team, sollte mit ihrer Ausrichtung auf die Menschenrechte und somit auch auf die sexuellen Rechte interessiert daran sein, Sexualität einen Platz auch in palliativen Lebenssituationen einzuräumen. Dazu soll die Soziale Arbeit das interprofessionelle Palliative Care Team hinsichtlich der Mehrdimensionalität von Sexualität sensibilisieren und fachlichen Support bezüglich Gesprächsführungskompetenzen bieten. Dies ist elementar, da ein Gespräch über Sexualität nebst fachlichem Wissen auch ausgereifte Gesprächsführungskompetenzen benötigt. Als unterstützendes Instrument wird das bestehende PLISSIT Modell für die Gestaltung von Sexualität in palliativen Lebenssituationen in der vorliegenden Arbeit modifiziert.
+ Code Diss LU: hslusa basp be 2021 + Fussnote: Bachelor-Arbeit, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Studienrichtung Sozialpädagogik 2021 + NL-Code: NLLUHSA202103
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