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In den letzten Jahren hat sich die Forschungspraxis substantiell geändert. Sie ist kollaborativer, internationaler und offener geworden. Zurzeit spricht man von Open Science, ein Begriff, der eine neue Verfahrensweise in der Forschungspraxis bezeichnet. Open Science beschreibt auch eine Reihe von Maßnahmen, die während des gesamten Forschungsprozesses durchgeführt werden sollen, von der Planungsphase bis zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse.In diesem Zusammenhang sollen die Forschenden nicht nur ihre endgültigen Texte (z.B. Artikel), sondern auch andere Forschungsergebnisse veröffentlichen, die sie während des gesamten Prozesses erstellt haben. Um eine direkte Anerkennung dieser Ergebnisse zu erhalten, ist insbesondere die eindeutige Identifizierung der Autoren_innen erforderlich. Hier spielt der Personenidentifikator ORCID iD eine wesentliche Rolle.Im Rahmen der wissenschaftlichen Kommunikation gibt es verschiedene Personenidentifikatoren. ORCID iD ist aber der erste, der nicht mit einer bestimmten Plattform, einem Herausgeber, Land oder Forschungsgebiet verbunden ist. Aus diesem Grund hat sich die ORCID iD als Standard für die Identifizierung von Autoren_innen etabliert und ihre Verwendung wird in verschiedenen öffentlichen Richtlinien (z. B. von Forschungsförderern und Organisationen wie LIBER oder LERU) empfohlen.Die Open-Science-Bewegung und ORCID haben mehrere Punkte gemeinsam. Neben dem cross-platform Charakter ist auch der nutzergesteuerte Charakter von ORCID wesentlich. Darüber hinaus sind die Verwendung verschiedener Sprachen in der Kommunikation und auf der ORCID-Plattform sowie die Veröffentlichung von mit ORCID verknüpften Daten unter CC0-Lizenzen weitere Indikatoren für die Befolgung der Open-Science-Practices, die zur wachsenden globalen Verbreitung von ORCID beitragen. Außerdem wird ORCID auf Plattformen wie SciELO, Redalyc, KoreaMed oder BASE implementiert, die den freien Zugang zu Informationen fördern. In Österreich ist die Zahl der registrierten ORCID iDs im vergangenen Jahr um rund 30 % gestiegen. ORCID wird von zehn österreichischen Universitäten und dem FWF, der seit 2016 bei jeder Antragstellung eine ORCID iD voraussetzt, unterstützt. Diese elf Einrichtungen bilden das ORCID-Austria-Konsortium, dessen Ziel es ist, die Akzeptanz und Relevanz der ORCID iD als eindeutiger Identifikator für Forschende in Österreich zu erhöhen.
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