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Das EOP-Modell - Einschätzung organisationaler Prozessfähigkeit: Grundlagen, Dimensionen und Anwendung des Assessmentmodells, Manual, Version 1.0

Authors: Martini, Kurt;

Das EOP-Modell - Einschätzung organisationaler Prozessfähigkeit: Grundlagen, Dimensionen und Anwendung des Assessmentmodells, Manual, Version 1.0

Abstract

Das EOP-Modell (Einschätzung organisationaler Prozessfähigkeit) ist ein konzeptionelles Assessmentmodell zur strukturierten Analyse organisationaler Rahmenbedingungen und einzelner Prozesse. Es verbindet zwei aufeinander bezogene Betrachtungsebenen: Zunächst werden die übergeordneten Bedingungen der Organisation eingeschätzt, anschließend wird die Fähigkeit eines ausgewählten Prozesses beurteilt. Die organisationale Ebene umfasst die fünf Dimensionen Führung und Strategie, Governance und Prozessarchitektur, Kompetenz und Methodik, Kultur und Zusammenarbeit sowie Veränderungsfähigkeit. Die Prozessebene betrachtet die sechs Dimensionen Zweck und Wirkung, Ablauf und Standard, Verantwortung und Befugnis, Schnittstellen und Ressourcen, Messung und Steuerung sowie Lernen und Verbesserung. Die Einschätzung erfolgt anhand von vier qualitativ beschriebenen Entwicklungsstufen: ungeklärt, informell, geregelt und wirksam gesteuert. Das Ergebnis ist kein metrischer Messwert und kein aggregierter Gesamtreifegrad, sondern ein qualitativ begründetes Dimensionsprofil. Dieses kann durch ein Radarprofil und optional durch einen kompakten EOP-Profilcode ergänzt werden. Das vorliegende Assessmentmanual dokumentiert die konzeptionellen Grundlagen, die Dimensionen, Bewertungsanker, Vorgehensweise und Ergebnisdarstellung des EOP-Modells in der Version 1.0. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Prozessmanagement, Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung sowie an Forschende und Lehrende.

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