
Das Seinsform-Modell leitet die drei Säulen der modernen Physik — Quantenmechanik, Fermionstruktur und Allgemeine Relativitätstheorie — sowie die universellen Kopplungskonstanten aus einem einzigen Primitiv (dem eigenschaftslosen seinsPunkt) und einem einzigen geometrischen Objekt (dem Formraum S² dreier identischer Punkte) ab. Das Modell importiert einen einzigen empirischen Parameter — das Trägheitsmoment I_mikro, topologisch durch die Chern-Zahl c₁ = 1 geschützt. Die universelle Kopplungskonstante j₀²/j_eff² = 1/9 erscheint als geometrische Invariante in drei physikalischen Kontexten: Gravitationskopplung α in G, Instanton-Übergangsamplitude A², und geometrischer E₁-Wert der Feinstrukturkonstante α_fs. Alle Verhältnisse, Quantenzahlen, Born-Regel, Hamiltonsches Prinzip, Universalität von c, Einstein-Gleichungen und Grundstruktur der Kopplungskonstanten folgen aus der Geometrie. Das Standardmodell importiert 19 freie Parameter und postuliert Linearität, Born-Regel und Lorentz-Invarianz als unabhängige Axiome. Das Modell gliedert sich in dreizehn Kapitel. (0) Vier Axiome begründen Aktualisierung und irreduzible Stochastizität. Theorem 0 leitet Multiplizität aus A0-A2 her [FP]. Theorem 0b begründet ontologische Irreversibilität [FP]. Theorem 0c zeigt die Entfaltung der Axiome durch alle drei Schichten [FP]. Theorem 0d leitet die Born-Regel aus A0, A3 und S² her [FP]. Theorem 0e zeigt die Linearität der Quantenmechanik als Korollar [FP]. Theorem 15 leitet die Einstein-Gleichungen aus der internen Triadendynamik her [FP] — über Rindler-Horizont λ_C, Bekenstein-Hawking und Jacobson (1995). (1) Das Skalierungsargument zeigt die Minimalität der Triade: eine einzelne Distanz ist nicht dimensionslos — erst das Verhältnis zweier Distanzen ist skalenunabhängig, und zwei Distanzen setzen drei Punkte voraus. Chiralität und Dreiecksform werden als unabhängige Eigenschaften hergeleitet. (2) Der Formraum S² wird intern rekonstruiert. Alternative Geometrien S¹ und T² werden durch Krümmung und Polstruktur ausgeschlossen. χ₁ und χ₂ (Borel-Weil) sind zwei Quantisierungen desselben S² — Fermion und Antifermion. (3) Symplektische Dynamik folgt durch vollständigen Ausschluss aller Alternativen — einschließlich interner Dissipation [FP]. Das Lagrangian wird vollständig aus Riemannscher Metrik und WZW-Berry-Kopplung hergeleitet [FP]. (4) Guillemin-Sternberg liefert stabile Orbits [FP]. (5) Borel-Weil leitet j₀ = 1/2 her; die Z₃-Periodizität schließt χ₃ formal aus [FP]. (6) Vier spezifische Fermionkonfigurationen mit Dublett-Struktur aus Energieentartung [FP]. (7) Fermionstruktur, Quantenzahlen, Anomaliekompensation. (8) Annihilation als Koinzidenz von χ₁- und χ₂-Triade auf S². (9) Zwei-Triaden-Wechselwirkung, emergente Gravitation und Einstein-Gleichungen aus Triadendynamik [FP — Theorem 15]. (10) Energie, Eigenzeit, Raumzeit, Eichstruktur. (11) Topologische Instanton-Wirkung S_inst = 2π|Δn| [FP]. (12) Zweite Quantisierung: Von der Triade zum Fermionfeld [SP]. Energie, Eigenzeit, Raumzeit, Eichstruktur. (13) Vorhersagen und offene Probleme.
