
Das Quantum Reality Framework (QRF) entwickelt eine radikale ontologische Neuordnung der Grundbegriffe der Physik. Ausgangspunkt ist der Präsentismus – die These, dass ausschließlich die Gegenwart ontisch real ist – kombiniert mit der Einsicht, dass Quantenrealität (QR) fundamental ist: nicht eine Ebene neben anderen, sondern das einzig ontisch Erreichbare. Die klassische Dreiteilung in Möglichkeitenraum (MR), Quantenrealität (QR) und klassische Wirklichkeit (WR) wird aufgelöst: MR und WR sind unerreichbare Grenzwerte, die der QR unter zwei Aspekten seiner Selbstbeschreibung erzeugt. Nur QR ist ontisch real. Das Framework postuliert zwei Primitive: Energie als ontisches Substrat und Information als strukturell-semantische Differenzierung von Energie. Impuls ist keine dritte fundamentale Größe, sondern Energie mit Richtungsinformation. Masse ist Energie mit nach innen gerichtetem Impulsvektor. Das Photon ist Energie mit vollständig nach außen gerichtetem Impulsvektor – der Aktualisierungsoperator in Reinform. Die Boltzmann-Konstante k_B wird als fundamentale Kopplungskonstante zwischen Energie und Information neu interpretiert – nicht als thermodynamische Größe, sondern als Energie pro fundamentaler Informationseinheit. Zusammen mit ħ, c und G bildet sie das vollständige Konstantengefüge des Frameworks. Eine zentrale Konsequenz ist die ontologische Inversion: Das Faktische ist irrealer als das Potentielle. Vollständige Faktizität (WR) ist ein physikalisch unerreichbarer Grenzwert – ebenso wie reine Möglichkeit (MR). Das ontisch Reale liegt immer zwischen beiden Grenzwerten: kohärent, potentialitätshaltig, nie vollständig klassisch.
Reality, Quantum
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