Powered by OpenAIRE graph
Found an issue? Give us feedback
image/svg+xml art designer at PLoS, modified by Wikipedia users Nina, Beao, JakobVoss, and AnonMoos Open Access logo, converted into svg, designed by PLoS. This version with transparent background. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Open_Access_logo_PLoS_white.svg art designer at PLoS, modified by Wikipedia users Nina, Beao, JakobVoss, and AnonMoos http://www.plos.org/ ZENODOarrow_drop_down
image/svg+xml art designer at PLoS, modified by Wikipedia users Nina, Beao, JakobVoss, and AnonMoos Open Access logo, converted into svg, designed by PLoS. This version with transparent background. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Open_Access_logo_PLoS_white.svg art designer at PLoS, modified by Wikipedia users Nina, Beao, JakobVoss, and AnonMoos http://www.plos.org/
ZENODO
Research . 2019
License: CC BY
Data sources: Datacite
image/svg+xml art designer at PLoS, modified by Wikipedia users Nina, Beao, JakobVoss, and AnonMoos Open Access logo, converted into svg, designed by PLoS. This version with transparent background. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Open_Access_logo_PLoS_white.svg art designer at PLoS, modified by Wikipedia users Nina, Beao, JakobVoss, and AnonMoos http://www.plos.org/
ZENODO
Other literature type . 2019
License: CC BY
Data sources: ZENODO
image/svg+xml art designer at PLoS, modified by Wikipedia users Nina, Beao, JakobVoss, and AnonMoos Open Access logo, converted into svg, designed by PLoS. This version with transparent background. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Open_Access_logo_PLoS_white.svg art designer at PLoS, modified by Wikipedia users Nina, Beao, JakobVoss, and AnonMoos http://www.plos.org/
ZENODO
Research . 2019
License: CC BY
Data sources: Datacite
versions View all 2 versions
addClaim

INNOVATION DURCH STRATEGISCHE OFFENHEIT -- Gesamtversion

Authors: Leimüller, Gertraud; Clemens Blümel |; Fecher, Benedikt;

INNOVATION DURCH STRATEGISCHE OFFENHEIT -- Gesamtversion

Abstract

Digitalisierung und Globalisierung ändern die Innovationsparadigmen grundlegend: Geschwindigkeit, plattformbasiertes Arbeiten, Netzwerke sowie – auch als Konsequenz dieser Entwicklung – Formate offener Wissenschaft und Innovation gewinnen an Bedeutung. Ziel dieses Berichts ist eine Analyse des Status Quos in Bezug auf offene Wissenschaft und Innovation sowie die Ableitung von Empfehlungen für eine Weiterentwicklung des deutschen Forschungs- und Innovationssystems. Der Bericht baut dabei auf eine vorangegangene Studie auf, in dem erstmals ein Modell für die strategische Öffnung entwickelt und Wertschöpfungspotenziale entlang der drei Dimensionen der Öffnung – Inklusivität und Kollaboration, Zugänglichkeit und Nachnutzung, Transparenz und Überprüfung – aufgezeigt wurden (siehe Fecher et al. 2018). Deutschland verfügt gegenwärtig über ein leistungsfähiges und ausdifferenziertes Forschungs- und Innovationssystem, das sich im internationalen Vergleich durch eine außerordentliche Breite an Institutionen auszeichnet. Allerdings zeigt sich, dass sich die Innovationsaktivitäten zu sehr sektoral verengen, auf zu wenige Innovationsakteure verteilen und potenziell produktive Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in zu geringem Ausmaß produktiv genutzt werden. Die Analyse der Politikmaßnahmen in diesem Papier belegt zudem, dass die politischen Instrumente in Deutschland zu wenig auf die Herausforderungen eines digitalen, offenen und vernetzten Forschens und Innovierens zugeschnitten sind. Die deutsche Innovationspolitik benötigt eine Erweiterung ihres methodischen Instrumentariums, um auch im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig zu sein. Daher sind in diesem Bericht Aktivitäten aus den drei gewählten Referenzländern Niederlande, Österreich und Großbritannien aufgeführt, die sich ähnlich wie die Europäische Kommission bereits strategisch der Herausforderung von Öffnungsprozessen gestellt haben. Auch in Deutschland lassen sich, verstärkt im Zuge der Digitalen Agenda der Bundesregierung zwischen 2014 und 2017, eine Reihe von Initiativen erkennen. Allerdings sind die Initiativen noch zu vereinzelt und zu wenig miteinander durch eine übergreifende politische Strategie verknüpft. Es bedarf der Entwicklung einer Gesamtstrategie für Offenheit gemeinsam mit den wesentlichen Stakeholdern, um Potenziale, Handlungsfelder und Prioritäten zu definieren und damit vorhandene Spielräume klug zu nutzen als auch neue zu schaffen. Die Förderinstrumente der Deutschen Forschungs- und Innovationspolitik unterstützen in zu geringem Maße die Einbindung unüblicher Akteure (wie Crowds, Online-Communitys, lead user oder Nutzerorganisationen) in Konsortien; auch hier ist eine Öffnung und Weiterentwicklung der Programme anzuraten. Weiters werden kleine und mittelständische Unternehmen zu wenig dabei unterstützt, an neuen, offenen Innovationspraktiken teilzunehmen und Zugänge zu externem Innovationswissen zu erhalten. Es bedarf einer zielgerichteten Inklusion unüblicher Akteure in die wissenschaftliche und wirtschaftliche Wertschöpfung, nicht ausschließlich, aber vorrangig in den neuralgischen Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel sollte es sein, in allen Dimensionen der Offenheit gezielt solche Praktiken zu fördern, die einen erhöhten sozialen und ökonomischen Nutzen versprechen und die die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts stärken. Dabei sollten durch die Maßnahmen insbesondere neuartige, unübliche Wissensgeber durch Förderung, Netzwerkbildung und gezielte Regulierung adressiert und Wissenstransfer gefördert werden. Bei der Förderung offener Wissenschafts- und Innovationsaktivitäten sollten gleichzeitig die Risiken (etwa in Bezug auf geistiges Eigentum) klar benannt werden. Öffnung bedeutet nicht, Wettbewerbsvorteile blind aufzugeben, sondern durch kluge, dem digitalen Zeitalter entsprechende Herangehensweisen gezielt neue Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Um die Chancen eines offenen Forschens und Innovierens klarer identifizieren zu können, bedarf es zudem einer klaren Wissensbasis. Gegenwärtig ist die existierende Forschungs- und Innovationsindikatorik nur bedingt aussagekräftig im Hinblick auf neuartige Formen des Innovierens. Daher ist eine Ausweitung und Weiterentwicklung unter Einbeziehung von nationalen und internationalen Experten, Pionieren bei der Anwendung offener Methoden, Stakeholdern und unüblichen Akteursgruppen (beispielsweise Nutzern) nötig, um alle Dimensionen von Offenheit im Forschungs- und Innovationssystem durch eine entsprechende Indikatorik abbilden und bei künftigen Evaluationsverfahren berücksichtigen zu können.

  • BIP!
    Impact byBIP!
    selected citations
    These citations are derived from selected sources.
    This is an alternative to the "Influence" indicator, which also reflects the overall/total impact of an article in the research community at large, based on the underlying citation network (diachronically).
    0
    popularity
    This indicator reflects the "current" impact/attention (the "hype") of an article in the research community at large, based on the underlying citation network.
    Average
    influence
    This indicator reflects the overall/total impact of an article in the research community at large, based on the underlying citation network (diachronically).
    Average
    impulse
    This indicator reflects the initial momentum of an article directly after its publication, based on the underlying citation network.
    Average
    OpenAIRE UsageCounts
    Usage byUsageCounts
    visibility views 25
    download downloads 14
  • 25
    views
    14
    downloads
    Powered byOpenAIRE UsageCounts
Powered by OpenAIRE graph
Found an issue? Give us feedback
visibility
download
selected citations
These citations are derived from selected sources.
This is an alternative to the "Influence" indicator, which also reflects the overall/total impact of an article in the research community at large, based on the underlying citation network (diachronically).
BIP!Citations provided by BIP!
popularity
This indicator reflects the "current" impact/attention (the "hype") of an article in the research community at large, based on the underlying citation network.
BIP!Popularity provided by BIP!
influence
This indicator reflects the overall/total impact of an article in the research community at large, based on the underlying citation network (diachronically).
BIP!Influence provided by BIP!
impulse
This indicator reflects the initial momentum of an article directly after its publication, based on the underlying citation network.
BIP!Impulse provided by BIP!
views
OpenAIRE UsageCountsViews provided by UsageCounts
downloads
OpenAIRE UsageCountsDownloads provided by UsageCounts
0
Average
Average
Average
25
14
Green