
Die FehlerBuchhaltung ist ein strukturiertes Verfahren zur Erfassung, Klassifikation und Auswertung von Fehlern in Geschäftsprozessen kleiner Unternehmen und selbstständiger Tätigkeiten. Im Mittelpunkt steht die Betrachtung von Fehlern als Informationsquelle über systemische Schwachstellen, nicht als individuelles Fehlverhalten. Das Verfahren definiert für jede Prozessklasse eine Menge potentieller Fehlerursachen (Fehlerkonten) und unterscheidet zwischen tatsächlichen Fehlerereignissen und potentiellen Fehlern. Auf dieser Basis werden drei Kennzahlen berechnet: die Fehlerquote, der Anteil fehlerfreier Vorgänge und der FehlerFreiheitsIndex (FFI). Letzterer bewertet, wie viele der definierten Fehlerursachen in einem Zeitraum nicht aktiv geworden sind. Die FehlerBuchhaltung ermöglicht damit eine objektive, ursachenorientierte Betrachtung von Prozessqualität und unterstützt die systematische Verbesserung betrieblicher Abläufe.
Prozessmanagement, Fehlerquote, Prozessqualität, Fehleranalyse, Unternehmensprozesse, Fehlerursachen, Qualitätsmanagement
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