
Vor dem Hintergrund bestehender Zuhörmodelle befasst sich der Beitrag mit dialogischen Unterrichtssituationen und ihren spezifischen Zuhörerfordernissen. Es wird untersucht, welche besonderen Anforderungen sich aus der Interaktivität und der Multimodalität des Zuhörens ergeben und wie diese bei der Modellierung von Zuhörprozessen berücksichtigt werden können. Dabei wird im Beitrag dafür plädiert, Zuhören nicht ausschließlich als rezeptiven Vorgang zu verstehen, sondern auch die Zuhörperformanz in den Blick zu nehmen. Anhand einer Sequenz aus einer Deutschstunde wird exemplarisch aufgezeigt, dass die gemeinsame mündliche Aufgabenbearbeitung in einer Dreiergruppe ein anderes Zuhörverhalten erfordert, als es im Kontext eines medienvermittelten Hörinputs der Fall ist.
Zuhörsituationen, Zuhörperformanz, Multimodalität der Unterrichtskommunikation, Interaktivität, Unterricht, Zuhören, Beobachtungen, Besonderheiten in schulischen Peergesprächen
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