
Die Transformation der Mobilität betrifft nicht nur Verkehrsmittel und Infrastrukturen, Technologien und Lebensstile, sondern ebenso die Forschung selbst: Mit wachsender Inter- und Transdisziplinarität steigen die Anforderungen an die strukturierte Erhebung, Verarbeitung, Veröffentlichung und Nachnutzung wissenschaftlicher Daten. Forschungsdatenmanagement (FDM) begleitet den gesamten Datenlebenszyklus – von der Erhebung über Analyse und Publikation bis zur Archivierung – und trägt zur Transparenz, Nachvollziehbarkeit und langfristigen Nutzbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse bei.Der Vortrag vermittelt Grundlagen und Nutzen eines strukturierten FDM entlang der FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) und zeigt dessen Nutzen u.a. für Nachvollziehbarkeit, Datenpublikation, Langzeitarchivierung und Vermeidung doppelter Arbeiten auf.Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wie Forschende selbst die Wichtigkeit von FDM im eigenen Projektkontext wirksam kommunizieren können – praxisnah, zielgruppenspezifisch und mit Blick auf begrenzte Ressourcen. Ziel ist es, das Bewusstsein für FDM als zentralen Bestandteil qualitätsgesicherter Forschung in Zeiten des Transformationsprozesses zu stärken.
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