
Gesundheit ist ein wichtiges Gut und wirkt sich auf alle Lebensbereiche des Menschen aus. Somit spielt auch das Arbeitsumfeld eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung und Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden, aber auch in der Entstehung von Belastung und im schlimmsten Fall Krankheit. Lehrpersonen und Logopäd*innen, welche im schulischen Kontext arbeiten, sind mit vielschichtige Anforderungen konfrontiert. Mit Blick auf Fachkräftemangel und Pensionierungen geburtenstarker Jahrgänge ist eine langfristige Leistungsfähigkeit wichtiger denn je. Aber auch, um qualitativ guten Unterricht und Therapie zu bieten, braucht es leistungsfähige Fachkräfte. Systematische betriebliche Gesundheitsförderung ist ein Ansatz, um der Gesundheit von Mitarbeitenden im Arbeitskontext Rechnung zu tragen. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, ob sich Schulleitungen der Bedeutsamkeit von Gesundheit und deren Förderung in diesem Kontext bewusst sind, ob sie gezielte Gesundheitsförderung als notwendig erachten, welche Expertise sie mitbringen und wo sie stehen in der Umsetzung entsprechender Massnahmen. Es wurden sechs halbstrukturierte Leitfadeninterviews mit Schulleitungen geführt. Im Anschluss erfolgte eine qualitative Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Schulleitungen dem Stellenwert der Gesundheit ihrer Mitarbeitenden vollumfänglich bewusst sind, die Auseinandersetzung mit den Themen Gesundheit und systematischer Gesundheitsförderung sowie die Durchführung entsprechender Massnahmen aber sehr unterschiedlich ausfallen. Es zeigt sich auch, dass, wer sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat, einen Handlungsbedarf erkennt. Generell braucht es jedoch mehr Anregung, Expertise und eine klare Positionierung übergeordneter Behörden, um diese Prozesse ins Rollen zu bringen.
Gesundheitsförderung, Schule, Mitarbeitende, Gesundheit, qualitative Studie, Masterarbeit, Logopädie
Gesundheitsförderung, Schule, Mitarbeitende, Gesundheit, qualitative Studie, Masterarbeit, Logopädie
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