
Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts – von der Klimakrise über die digitale Transformation bis hin zu gesellschaftlicher Polarisierung – lassen sich nicht aus isolierten Perspektiven bearbeiten. Bereits seit einiger Zeit wird die Rolle der Wissenschaftbei dieser Problembearbeitung diskutiert. Sie soll nicht nur neues Wissen generieren, sondern aktiv zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. Dabei kann Forschung ihren vollen Wert für die Gesellschaft nur entfalten, wenn sie kollaborativ gedacht und gestaltet wird – im Austausch zwischen Disziplinen, Wissensformen, Organisationen und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren. Vor diesem Hintergrund hat der Stifterverband eine Studie in Auftrag gegeben, die explorativ die vielfältigen Formen kollaborativer Forschung in den Blick nimmt. Der Anspruch der Studie ist, die verschiedenen Strömungen, Ansätze und Praktiken in der Landschaft kollaborativer Forschung zu skizzieren, Beteiligte sichtbar zu machen und deren Motivationen, Hemmnisse und Potenziale besser zu verstehen. Das Ziel ist es, herauszufinden, an welchen Stellen der Stifterverband Impulse setzen kann, um eine Wissenschaftslandschaft zu gestalten, die gesellschaftlich wirksam ist und zu dringend notwendigen Transformationsprozessen bei trägt. Der Stifterverband ist eine Gemeinschaft von rund 3.500 engagierten Menschen, Unternehmen und Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ziel seiner Arbeit ist, Bildung und Wissenschaft neu zu denken und zu gestalten, um die Innovationskraft der Gesellschaft nachhaltig zu stärken. Als zentraler Impulsgeber analysiert er aktuelle Herausforderungen, fördert Modellprojekte und ermöglicht deren Verbreitung in vielfältigen Netzwerken. Er vernetzt Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, entwickelt gemeinsam Ideen und stößt politische Reformen an. In seinem Wirken konzentriert er sich auf zwei Handlungsfelder: Bildung und Kompetenzen sowie Kollaborative Forschung und Innovation.
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