
Die Masterarbeit untersucht, auf welcher Grundlage Lehrpersonen im Kanton Zürich über Klassenwiederholungen auf der Kindergartenstufe entscheiden. Obwohl diese gemäss Gesetz nur in Ausnahmefällen vorgesehen sind, zeigen statistische Daten eine vergleichsweise hohe Wiederholungsrate im zweiten Kindergartenjahr. Auf theoretischer und empirischer Grundlage wird analysiert, welche Überzeugungen, diagnostischen Einschätzungen und systemischen Einflüsse den Entscheidungsprozess prägen. Die Ergebnisse zeigen, dass Klassenwiederholungen nicht ausschliesslich auf kindliche Merkmale zurückzuführen sind, sondern im Zusammenspiel individueller, diagnostischer und institutioneller Faktoren getroffen werden. Daraus ergeben sich Empfehlungen für eine reflektierte pädagogische Praxis – verzichtet jedoch bewusst auf eine normative Festlegung konkreter Entscheidungskriterien.
Kanton Zürich, Klassenwiederholung, Sonderpädagogik, quantitative Analyse, Masterarbeit, Lehrperson, Kindergarten, Entscheidung
Kanton Zürich, Klassenwiederholung, Sonderpädagogik, quantitative Analyse, Masterarbeit, Lehrperson, Kindergarten, Entscheidung
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