
Bereits zum zweiten Mal hat das Institut für Kommunikation und Marketing (IKM) im 2024 Marketing- und Kommunikationsfachleute nach dem Einsatz und Einfluss generativer Künstlicher Intelligenz (GKI) befragt. Im Mittelpunkt der Studie standen die GKI-Literacy von Individuen und Organisationen sowie Fragen zur Nutzung der verschiedenen Tools und den wahrgenommenen Risiken. Für die Studie wurde ein GKI-Literacy-Modell entwickelt, das individuelle und organisationale Kompetenzen kombiniert. Dabei wird GKI-Literacy als ganzheitlicher Ansatz definiert, der über reine Anwendungskompetenzen wie Prompten und Bereitstellung der Infrastruktur hinausgeht und u.a. auch die Reflexionsfähigkeit und ethische Werthaltungen berücksichtig. Die Ergebnisse zeigen, dass der Aufbau von GKI-Kompetenzen entscheidend für eine sinnvolle und verantwortungsvolle Nutzung dieser Technologien ist. Dabei geht es nicht nur um technisches Know-how, sondern auch um ethisches Bewusstsein und die Fähigkeit, GKI strategisch einzusetzen. Mitarbeitende wünschen sich eine aktivere Rolle des Unternehmens. Unternehmen bieten aktuell zu wenig Unterstützung für Weiterbildungen im Umgang mit generativen KI-Anwendungen an. Auch andere Studienergebnisse zeigen deutlich auf, dass Mitarbeitende sich entwickeln wollen, es jedoch auf Seiten der Unternehmen zu wenig Enabling-Programme gibt (vgl. Studie Accenture 2024).
+ ID der Publikation: hslu_111561 + Art des Beitrages: Studie oder Gutachten + Sprache: Deutsch + Letzte Aktualisierung: 2025-01-20 14:50:28
Generative KI für Marketing und Kommunikation; Studie
Generative KI für Marketing und Kommunikation; Studie
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