
Generative Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine zentrale Rolle in der digitalen Transformation von Berufsbildungsinstitutionen, da sie das Potenzial hat, Lehr- und Lernprozesse nachhaltig zu verändern. Die folgende Untersuchung, die im Rahmen des PgB-11-Projekts „Doppeltes Kompetenzprofil“ mit Unterstützung von swissuniversities entstanden ist, analysiert, in welchem Masse dies bereits geschieht, und leitet daraus Potenziale sowie Entwicklungsfelder ab. Im Rahmen des Projekts wurden zehn Lernorte besucht, halbstrukturierte Interviews mit zehn Lehrpersonen sowie Kurzinterviews mit 126 Lernenden geführt. Zur Analyse wurden das SAMR-Modell und das didaktische Dreieck herangezogen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Generative KI-Systeme von Lehrpersonen primär zur Organisation und Erstellung von Unterrichtsmaterialien genutzt werden, während deren Integration in den Unterricht häufig an fehlenden didaktischen Konzepten scheitert. Lernende verwenden KI-Tools vorwiegend zur Bewältigung schulischer Aufgaben, jedoch oft ohne kritische Reflexion über die generierten Inhalte. Die Analyse anhand des SAMR-Modells zeigt, dass KI häufig zum Ersatz oder als Ergänzung bestehender Werkzeuge eingesetzt wird, jedoch keine gesamten Prozesse neu definiert. Der Bericht betont die Bedeutung eines offenen Umgangs mit KI im Unterricht. Er geht auf den problemorientierten Einsatz von KI ein und beleuchtet das Lernen über, von und mit KI. Die Untersuchung zeigt, dass eine durchdachte, systematische Nutzung von KI notwendig ist, um ihr Potenzial für die Berufsbildung voll auszuschöpfen und die Qualität der Lehr-Lern-Prozesse zu steigern
Berufsbildung, generative KI, KI, Bildungstechnologie, personalisiertes Lernen, Lehrpersonenweiterbildung
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