
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Komplexität der Resozialisierung von jugendlichen Straftätern und den vielfältigen Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten, mit denen sich Sozialarbeitende im Resozialisierungsprozess auseinandersetzen müssen. Die Arbeit bezieht sich auf männliche Jugendliche, welche persistent delinquieren und demzufolge im Rahmen des Jugendstrafrechts eine stationäre Schutzmassnahme angeordnet wurde. Es werden sozialstrukturelle Erklärungsansätze herbeigezogen, um die Ursachen und Zusammenhänge von delinquentem Verhalten zu verstehen. Dabei wird der Lebenslage der betroffenen Jugendlichen eine besondere Achtung gegeben. Die Arbeit gliedert sich in die Betrachtung von drei Dimensionen der Resozialisierung, welche die Ebene des Individuums, des Umfelds und der Gesellschaft einschliesst. Letztere Dimension thematisiert auch strukturelle Gegebenheiten, welche auf den Resozialisierungsprozess einwirken. Was alle Dimensionen gemeinsam haben, ist die wechselseitige Beeinflussung und Abhängigkeit. Durch Erkenntnisse aus der Desistance-Forschung und dem Übergangsmanagement möchte eine positive Wirkung auf den Resozialisierungsprozess erzielt werden. Ziel dieser Arbeit ist es, durch die Beleuchtung von multidimensionalen Zusammenhängen die Komplexität der Resozialisierung aufzuzeigen. Die bewusst breit angelegte Betrachtung soll einen umfassenden Überblick bieten und verdeutlichen, welche Faktoren den Resozialisierungsprozess hindern bzw. fördern. Dies soll nicht nur das Verständnis für die Herausforderungen erhöhen, sondern auch dazu beitragen, effektive Strategien für die Praxis zu entwickeln.
+ Code Diss LU: hslusa basp + Fussnote: Bachelor-Arbeit, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Studienrichtung Sozialpädagogik, 2024 + NL-Code: NLLUHSA202409
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