
Das Paper geht bezüglich Archivierung von Fachapplikationen auf folgende drei Fragen ein: Was archivieren? Welche Aspekte von Fachapplikationen sind überhaupt archivwürdig? Die naheliegende Antwort lautet, dass es primär die Daten oder aggregierte Auszüge (Reports, Views) sind. Bisher wenig diskutiert wird der Wert der Applikationen als Software-Artefakte. Die Applikationen dokumentieren mit ihrem technischen Stand und ihren Mensch-Maschinen-Schnittstellen die Verwaltungspraktiken einer bestimmten Zeit. Gerade die Veränderungen der Benutzeroberflächen von textbasierten Terminals über erste grafische Oberflächen bis zu den heutigen webbasierten Systemen zeigen die fundamentalen Änderungen, wie Mensch und Maschine in der Verwaltung interagieren. Sucht man heute in einem öffentlichen Archiv nach Softwarecode oder Screenshots von Fachapplikationen, so wird man kaum fündig. Wie archivieren? Die archivwürdigen Daten sollen im Archiv nutz- und auswertbar gehalten werden, unabhängig von den Applikationen, mit denen sie erzeugt wurden. Für eine applikationsneutrale Archivierung braucht es flexible Datenmodelle und standardisierte Schnittstellen, über die die Daten der Verwaltung und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können. Wie zugänglich machen? Datenbanken werden nach heutiger Praxis in Formaten archiviert, die sich wenig für die Benutzung im Lesesaal eignen. Welche technischen Möglichkeiten gibt es also, gerade auch im Bereich von Linked Data, um die Zugänglichkeit zu verbessern?
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