
Produzierende Unternehmen sind seit längerem mit zwei disruptiven Veränderungen konfrontiert. Zum einen erwarten Kund*innen von Anbietern zunehmend, dass sie Produkte mit hoher Servicequalität kombinieren und zum anderen ihnen helfen, Kosten zu sparen. Um solchen heterogenen Anforderungen gerecht zu werden, richten Unternehmen ihre Strategie neu aus. Sie bewegen sich weg von der Lieferung von Basisprodukten und -dienstleistungen hin zur Bereitstellung integrierter Lösungen mit Mehrwert. Dieser Übergang wird als «Servitization» bezeichnet. Konkret ist Servitization der strategische Wandel, bei dem Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes zunehmend Wettbewerbsvorteile erzielen, indem sie innovative Kombinationen von Industriegütern und Dienstleistungen anbieten. Zusätzlich wird die analoge Welt mehr und mehr digital. Die zunehmende Verfügbarkeit von Daten, die Konnektivität von Produkten und das Aufkommen fortschrittlicher Analysen lassen die traditionellen Grenzen zwischen Akteuren, Branchen und sogar Märkten verschwimmen. Die Servitization, welche parallel mit der anhaltenden Digitalisierung von Statten geht, resultiert folglich in einer höheren Produktkomplexität und neuen Anforderungen an die Mitarbeitenden der Zukunft.
+ ID der Publikation: hslu_93171 + Art des Beitrages: Wissenschaftliche Medien + Sprache: Deutsch + Letzte Aktualisierung: 2024-07-08 10:35:11
Digitalisierung, Mitarbeiteranforderungen, Geschäftsmodelle, Industrie 4.0, Servitization, Industrialisierung
Digitalisierung, Mitarbeiteranforderungen, Geschäftsmodelle, Industrie 4.0, Servitization, Industrialisierung
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