
Digital qualifiziertes Personal ist die Grundlage für eine zukunftsfähige Wissenschaftslandschaft. Die Omnipräsenz von digitalen Daten und Informationen, von Tools für Kommunikation und Kollaboration stellt nicht nur Wissenschaft und Forschung vor neueHerausforderungen, sondern die gesamte Gesellschaft. Überall bedarf es digitaler Kompetenzen, um mit den Möglichkeiten der digitalen Transformation bewusst und mündig umgehen zu können. Diesem komplexen und vielschichtigen Thema widmeten sich 19 Expert*innen im Kontext eines Interviewpodcasts der AG 6 „Digital qualifiziertes Personal“ der Allianz-Initiative. Die 15 durchgeführten (Doppel-)Interviews dienten als Datengrundlage der vorliegenden Arbeit und wurden explorativ und softwaregestützt qualitativ analysiert. Ziel hierbei war die ergebnisoffene, aber möglichst umfängliche Abbildung und Analyse der von den Expert*innen angesprochenen Themen. Hierfür wurden in einem induktiv-deduktiv erstellten Kategoriensystem die einzelnen Textsegmente codiert und anschließend softwaregestützt qualitativ ausgewertet. Somit bildet das Kategoriensystem die Basis der Interviewauswertung und der hieraus gewonnenen Erkenntnisse. Codiert sind: die „Digitalen Kernkompetenzen“ mit ihren Unterkategorien "Datenkompetenz“, „Informationskompetenz“, „Digitale Kommunikation“, „Digitale Kollaboration“, „Recht und Ethik“ sowie die „Digitalen Spezialkompetenzen“, die „Konkreten Anwendungsfähigkeiten“, das „Digitale Mindset“, verschiedene „Skillgaps“, die „Zielgruppe digitaler Skills (über die Forschung hinausgehend)“, die „Für die Skillvermittlung verantwortliche Institution“, die „Entwicklungsbedarfe für die digitale Qualifikation“ mit ihren Unterkategorien „Anforderungen“ und „Herausforderungen“, die „Modelle der Zusammenarbeit der Allianz Organisation“ und „Analog versus Digital (allgemeines Konfliktfeld)“. Der Fokus der Expert*innen liegt somit auf der digitalen Qualifikation mit ihren benötigten Kompetenzen, den Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten der Kompetenzvermittlung sowie den hierfür notwendigen strukturellen Voraussetzungen.
Digitalisierung, Experteninterview, Personalpolitik, Wissenschaftliche Weiterbildung, Qualifizierung, Digitale Souveränität
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