
doi: 10.19218/3906897936
Während der turbulenten Samnitenkriege zwischen Rom und den samnitischen Gemeinschaften im südlichen Zentralitalien spielten die eisenzeitlichen Höhenbefestigungen Samniums eine entscheidende Rolle. Durch eine multidisziplinäre Herangehensweise gelingt es der vorliegenden Studie, unser Verständnis dieser Anlagen deutlich zu erweitern. Auf der Makroebene erlauben es Methoden der physischen Geographie, räumliche Verteilung und topografische Lage der Höhenbefestigungen auf ihre strategischen Aspekte hin zu analysieren. Konstruktion und Nutzung einzelner Fundstellen stehen im Mittelpunkt der archäologischen Untersuchung auf der Mesoebene, während auf der Mikroebene ein ausgewähltes Fallbeispiel mit umfangreichen Survey-Ergebnissen vertiefte Einsichten bietet. Zusätzlich enthält das Buch einen pointierten Katalog aller bekannten Höhenbefestigungen sowie eine neue Kartierung der archäologischen Fundplätze. Auf diese Weise ist es möglich, den Fokus über die einseitigen Narrative der römischen Geschichtsschreibung hinaus auf die nahezu schriftlosen Kulturen dieser Region zu richten. Die Integration archäologischer Befunde und literarischer Quellen lässt die historischen Ereignisse, die die Samnitenkriege prägten, in neuem Licht erscheinen. Dieses Buch bietet somit nicht nur eine vertiefte Analyse der Höhenbefestigungen Samniums, sondern erweitert auch unser Verständnis der Geschichte Italiens und des Aufstiegs Roms zu einer Hegemonialmacht durch archäologische Erkenntnisse.
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