
doi: 10.19218/3906897370
Metalle schleifen und polieren in der Antike – Alte Quellen und neue Experimente. Seit der Mensch seine Werkzeuge und Jagdwaffen herstellen kann, hat er sie auch geschliffen. Nach den ersten Werkstoffen Knochen, Geweih und Holz stellten später die Metalle besondere Anforderungen. Rohgüsse von Schmuck und Geräten sowie geschmiedete Werkzeuge und Waffen mussten überschliffen, Schneiden und Klingen geschärft und Oberflächen aus ästhetischen Gründen auch poliert werden. Welche Schleif- und Poliermittel die Handwerker der Antike hierfür verwendeten, ist kaum bekannt; die schriftlichen Quellen sind rar, und archäologische Befunde schwer zu erkennen und zu dokumentieren. Dieses Buch stellt zusammen, welche Abrasivmaterialien dem frühen Handwerk zur Verfügung standen, wo die Rohstoffe zu finden und wie die Materialien aufzubereiten sind. Die antiken Autoren, die diese Materialien erwähnten, werden zitiert, und mit Experimenteller Archäologie hat der Autor die Tauglichkeit und Effizienz aller Schleifgeräte, Schleifmittel und Polierstoffe getestet.
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