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doi: 10.1007/bf01722624
Die Anwendung des Arbeitsbegriffes auf die Analyse der Thtigkeit der Nervenzelle st6gt auf groBe Schwierigkeiten. Wit pflegen ja in der Tat die Titigkeit der Nervenelemente nur an den Leistungen vetschiedener ausfiihrender Organe zu beurteilen und der Begriff der geleisteten Arbeit als eines bestimmten Energieiquivalentes kommt dabei nicht zur eigentlichen Geltung. Die Analyse kann gegenwgrtig wohl nur in dem Sinne vorgenommen werden, dab man sich die Frage stellt, ob erstens ein ,,Mehr oder Weniger" seitens einer bestimmten Zelle geleistet werden und zweitens ob die Betitigungsweise einer bestimmten Nervenzelle unter Umst inden auch qualitativ verschieden sein kann ? Man kann versuchen, dieser Frage nhher zu treten, indem man verschiedene Agent.ien zur Anwendung bringt, die eine Erh6hung der Leist.ungsfihigkeit der Nervenelemente wenigstens vortiuschen. Es kommt hier in erster Linie das Strychnin in Betracht. Es m6ge hier vorgreifend das VerhMtnis zwischen der physiologischen und der histologischen Seite unserer Analyse mit einigen Worten erli~utert werden. In den zahlreichen vorliegenden Arbeiten, die sich mit histologisch Ver~nderungen der Nervenzelle funktioneller Art befassen, wurden erstere fast ausschlieftlich als Folgen vorangehender Beanspruchung oder sonstiger experimenteller Eingriffe betrachtet. Der eigentliche Zusammenhang zwisehen der Eigenart der im Zeitpunkte der Fixierung vorliegenden Titigkeit der Nervenzelle und dem zugeh6rigen histo]ogischen Bilde resp. die Betraehtung des letzteren als wenigstens partieller Grundlage fiir erstere seheint fast keine Bertieksichtigung gefunden zu haben. Wit wollen speziell diesem Zusammenhange unser Hauptinteresse zuwenden, obwohl es keinen Augenbliek verkannt werden darf, dab die physiologische Interpri~tation eines histologischen Befundes s~ets bis zu einem gewissen MaBe problematisch bleiben mug und hie den Wert einer Hypothese iiberschreiten wird.
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