
handle: 10900/48054
Die interdisziplinäre technikethische Arbeit analysiert die Bedeutung der folgenden forschungsleitenden Fragen: 'Wer ist verantwortlich, wenn der Computer einen Fehler macht?', und: 'Wie kann der Computer verantwortlich gestaltet und eingesetzt werden?' Die Arbeit verbindet die folgenden drei Perspektiven: (1) Was ist mit dem Begriff der Verantwortung gemeint? Sprachanalytische Bedeutungsanalysen ergeben: Verantwortung ist eine Rechenschaftspflicht, die aus Sorgepflichten entsteht. Ein Computer kann kein Verantwortungssubjekt sein, insofern er nicht fähig ist zur Sorge ist. (2) Was ist hier mit dem Begriff des Computers gemeint? Welche epistemische und normative Rolle erfüllen typische Computer-Metaphern wie 'Werkzeug', 'Maschine' oder 'Partner' in der Zuschreibung von Verantwortung? (3) Welche Distribution von Verantwortung besteht zwischen Entwicklern und Nutzern von Softwaresystemen? Auf Grundlage der vorhergehenden Metaphernanalyse sowie einer Rekonstruktion informatischen beruflichen Handelns werden zwei sich ergänzende Gestaltungsstrategien für Softwaresysteme beschrieben und bewertet. -- Die Arbeit spannt einen Bogen zwischen Themen, die im deutschen Hochschulsystem gewöhnlich eher separiert werden. Neben der Bearbeitung der eigentlichen Sachfrage bestand eine wesentliche Aufgabe darin, den Bruch zwischen natur- und geisteswissenschaftlichem Wissenschaftsverständnis methodisch versuchsweise zu überbrücken. -- Die Arbeit wird gleichzeitig veröffentlicht als Bericht des Wilhelm-Schickard-Instituts für Informatik, Universität Tübingen, WSI-99-14, ISSN 0946-3852. Weitere Formate und näheres zur Arbeit unter http://www-pu.informatik.uni-tuebingen.de/users/busse/diss/
Leitbild, Softwarespezifikation, Verantwortungsethik, Technik, Technik , Verantwortungsethik , Leitbild , Softwarespezifikation, 004
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