
doi: 10.48620/93267
Der Klimawandel stellt die größte globale Bedrohung für die Menschheit im 21. Jahrhundert dar. Laut dem sechsten Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change(IPCC, Box 6.1) wird der Klimawandel bis zum Jahr 2050 weltweit mindestens 250.000 Todesfälle pro Jahr aufgrund von klimabedingtem Hitzestress, Unterernährung, Malaria und Durchfallerkrankungen verursachen. Dabei sind die Auswirkungen nicht auf die Zukunft beschränkt, sondern machen sich bereits heute als ernsthafte globale und gesundheitliche Krise bemerkbar. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Stürme und Überschwemmungen treten immer häufiger auf und haben sowohl direkte als auch indirekte Folgen für die Gesundheit. Zu den indirekten Folgen zählen Migration, Konflikte und Armut, die eine erhebliche Belastung darstellen. Die Auswirkungen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, was auf die beschleunigte Erwärmung zurückzuführen ist. Diese zeigt sich in einer Zunahme extremer und häufiger Wetterereignisse. In der Schweiz beispielsweise gehörten vier der sechs Sommer zwischen 2018 und 2023 zu den wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Auf globaler Ebene bestätigte die World Meteorological Organization(WMO), dass 2024 das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen war, wobei die globale Erwärmung in diesem Jahr erstmals 1,5° C seit der vorindustriellen Zeit überschritt. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Dringlichkeit, effizientere Strategien zur Anpassung und Minderung der Klimafolgen umzusetzen. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber dem Klimawandel zu stärken und die gesundheitlichen Auswirkungen der fortschreitenden Erwärmung abzumildern.
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