
doi: 10.34657/32844
Das Forschungsdatenmanagement (FDM) spielt eine zentrale Rolle bei der Förderung wissenschaftlicher Transparenz, der Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen und der nachhaltigen Nutzung von Forschungsdaten. Im Rahmen des Projekts IN-FDM-BB („Institutionalisiertes und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Brandenburg“), das auf der seit 2019 bestehenden Landesinitiative FDM-BB aufbaut, wurden FDM-Strukturen an den acht staatlichen Hochschulen Brandenburgs – vier Universitäten und vier Hochschulen für angewandte Wissenschaften – systematisch ausgebaut und verstetigt. Forschungsdatenmanagement und Open Science unterliegen dabei einer rasanten Entwicklung, die Anforderungen der Förderorganisationen an professionelle FDM-Praktiken steigen kontinuierlich an. Deutschlandweit werden aktuell übergreifende Strukturen und Dienste aufgebaut, etwa durch die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) mit ihren fachspezifischen Konsortien. Auch in Brandenburg sollten verstetigtes Personal, FDM-Dienstleistungen und technische Infrastrukturen aus- und aufgebaut werden. Um bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln, war die Erhebung von Kenntnissen und Bedarfen der Forschenden und FDM-Verantwortlichen unerlässlich, dies sollte vor allem durch eine landesweite Bedarfserhebung ermöglicht werden. Das Projekt verfolgte dabei drei Hauptziele: 1. Aufbau und Institutionalisierung lokaler FDM-Kompetenzen an allen Hochschulen. 2. Entwicklung von FDM-Schulungs- und Qualifizierungsprogrammen auf Hochschul- und Landesebene. 3. Bereitstellung landesweiter FDM-Dienstleistungen wie das Forschungsdaten-repositorium RADAR und das Datenmanagementplan-Tool RDMO.
RDMO, OER, Forschungsdatenmanagement, 000 | Informatik, Information und Wissen, allgemeine Werke, Brandenburg, FDM-BB, Forschungsdatenstrategie, IN-FDM-BB, RADAR, Institutionalisierung
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