
Das Thema „Akzeptanz“ hat in gegenwärtigen öffentlichen Diskussionen um neue Infrastrukturprojekte oder um die Einführung von erneuerbaren Energietechnologien in Deutschland Hochkonjunktur. Was verbirgt sich hinter dem Begriff der Technikakzeptanz und welche Herausforderungen stellen sich im Umgang mit dem Akzeptanzthema für die Wissenschaft ? In einem Workshop, der im November 2010 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stattfand, wurden diese Fragen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher disziplinärer Herkunft diskutiert. Im folgenden Beitrag werden unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven auf die Forschungsgegenstände „Energietechnologien“ und „Soziale Akzeptanz“ vorgestellt, unterschiedliche erkenntnistheoretische Wurzeln in verschiedenen Wissenschaftsbereichen erörtert sowie praxisbezogene Umsetzungsschwierigkeiten dargestellt. Interdisziplinarität in der Energieforschung ist und bleibt eine Herausforderung für die aktuelle Forschungspraxis mit dem Blick die institutionellen, organisatorischen, theoretischen und methodologischen Rahmenbedingungen. Jedoch zeigen sich neben bereits praktizierten interdisziplinären Ansätzen (z. B. in der Technikfolgenabschätzung) eine Reihe spannender „neuer Wege“ und mögliche Synergien, um eine naturwissenschaftlich-sozialwissenschaftliche Technikforschung weiterzuentwickeln im interdisziplinären Umgang mit den Fragen zu „Risiko“, „Netzwerken“, „Systemen“ oder „Nachhaltigkeit“.
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