
doi: 10.3262/pug1901018
Die Pflege ist ein weites Feld. Und weite Felder sind mühsam abzustecken, zu ergründen und zu beackern. Das im Einzelnen zu tun, erfordert die Kräfte Vieler – auch der Wissenschaft(en), vor allem der sich seit mehreren Jahren konstituierenden Pflegewissenschaft. In dem Beitrag wird aus wissenschaftstheoretischer und professionssoziologischer Sicht ein Blick auf den derzeitigen Standort der deutschsprachigen Pflegewissenschaft auf ihrem Weg der Professionalierung geworfen. In der hier entfalteten Argumentation ist die Pflegewissenschaft derzeit (noch) keine Disziplin, sondern erst noch auf dem Wege der Disziplinwerdung. Im Gefüge der inter- und transdisziplinären Wissenschaftspraxis ist die Pflegewissenschaft als weitgehend anwendungsorientierte Wissenschaft stärker im Bereich der konkreten Problemlösung als der abstrakten Wahrheitsfindung ausgerichtet. Auch wenn ihr eine historische und soziale Identität kaum abzusprechen ist, ist es ihr bislang noch nicht gelungen, eine weitgehend konsensfähige kognitive Identität auszubilden.
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