
doi: 10.3262/eeo28250536
Klinische Sozialarbeit wird definiert als „integrierte[r] professionelle[r] Ansatz zur Verbesserung der psycho-sozialen Passung zwischen Klient bzw. Klientensystem und Umwelt“ (Pauls 2011, S. 17). Dabei ist sie die spezialisiert beratende und behandelnde Fachsozialarbeit in den Feldern des Sozial- und Gesundheitswesens (ebd.). Die primäre Zielgruppe Klinischer Sozialarbeit sind Klient:innen in Multiproblemsituationen. Ausgehend von einem biopsychosozialen Grundverständnis von Gesundheit, Störung, Krankheit und Behinderung liegt ihr Fokus auf der psychosozialen Diagnostik, Beratung und Behandlung von Menschen im Kontext ihrer Lebenswelt. Ihre Adressaten sind Klienten und zu behandelnde Personen, deren Belastung reduziert und deren Bewältigungsverhalten durch methodisch geleitete Einflussnahme verbessert werden soll. Die Notwendigkeit und Eigenart klinisch-sozialen Handelns bemisst sich zum einen an der Indikation (z. B. schwer zugängliche Person), zum anderen an der Vorgehensweise und Intensität der personalen Einflussnahme (z. B. Therapieverfahren) sowie insgesamt am Nutzen für die behandelten Personen und ihre soziale Umgebung (z. B. verringerter Leidensdruck) (DGSA, o. J., o. S.).
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