
In der Entwicklungsgeschichte menschlicher Gesellschaften haben Planung und Bau von Verkehrswegen stets eine wichtige Rolle gespielt. Heute sind die Dienste, die der Verkehrsbereich für die anderen Sektoren einer Volkswirtschaft leistet, aus einer modernen arbeitsteiligen Volkswirtschaft nicht mehr wegzudenken. Vor diesem Hintergrund wird die wachsende Diskrepanz zwischen sinkenden öffentlichen Einnahmen und steigenden Ansprüchen an die Verkehrsinfrastruktur zu einer alarmierenden Situation. Unzureichende Verkehrsinfrastruktur droht zu einem das Wirtschaftaftswachstum bremsenden Faktor zu werden. Eine Analyse von Verkehrsinfrastruktur, welche diese als marktfähiges Produkt bezeichnet, hilft bei der Identifikation der Ursachen für diese alarmierende Situation und liefert Hinweise, wie das Problem gelöst werden kann. Die Entwicklung auf der Nachfrageseite ist von einem quantitativ und qualitativ wachsenden Bedarf an Transportleistungen gekennzeichnet. Verschiedenen Entwicklungen auf der Angebotsseite haben eine Situation geschaffen, in der die Gründe für die bisher fast ausschließliche öffentliche Bereitstellung von Verkehrsinfrastruktur ihre Wirkung verloren haben. Die neue Situation macht ein privatwirtschaftliches Engagement bei der Bereitstellung von Verkehrsinfrastruktur sowohl notwendig als auch möglich. Damit stellt sich die Frage nach der Art und dem Umfang eines Engagements der Privatwirtschaft. Die Möglichkeiten reichen dabei von einem einfachen Outsourcing der öffentlichen Hand an die Privatwirtschaft bis hin zu einem komplett privatwirtschaftlich organisierten Bereich, in dem die öffentliche Hand nur noch den Rahmen für die privaten Aktivitäten vorgibt.
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