
Freizonen sind häuig Gegenstand der Forschung zur gegenwärtigen Globalisierung, da sich in ihnen die von globalen Wirtschaftsverlechtungen erzeugten Ungleichheiten besonders deutlich zeigen. Dennoch gibt es nur wenige historische Untersuchungen dazu, welche Rolle Freizonen in von gesellschaftlichen Eliten oder Staaten gelenkten Globalisierungsprojekten spielen. Auf der Grundlage oizieller Berichte und der Korrespondenz von Regierungsministerien untersucht dieser Artikel zwei Freihafen- und Freihandelszonenpläne in Bombay aus den 830er und 960er Jahren und begleitet die Hafenentwicklung bis zur Gegenwart. Diese Pläne wurden nie umgesetzt, aber können als Beispiele dienen, anhand derer wir die Akteure besser identiizieren können, die Globalisierungsprojekte verfolgen, um die globale Vernetzung bestimmter Orte zu steuern. Überdies lenkt das Konzept der “Portale der Globalisierung” die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen verwobenen Räume der Weltwirtschaft und darauf, wie diese sich im Laufe der Zeit verlagert haben.
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