
doi: 10.25967/610529
Bei der verkehrlichen Erschließung des urbanen Luftraums für Drohnen in Deutschland haben Kommunen eine Schlüsselrolle. In der Planung lokaler Verkehrsleitsysteme, sogenannter U-Spaces, sind sie einerseits aufgefordert, kommunale Belange in das Ausweisungsverfahren einzubringen, andererseits stehen sie als Bindeglied zur Stadtgesellschaft in der Pflicht, bürgerschaftliche Interessen gegenüber der zuständigen Ausweisungsbehörde auf Bundesebene zu vertreten. Auf Grundlage eines Experimentes mit Behördenvertreterinnen in Hamburg untersucht der vorliegende Artikel diese Abwägungsbedarfe. Ergebnisse zeigen, inwiefern die Chance auf eine steigende Attraktivität des Wirtschaftsstandorts und eine Verbesserung der kommunalen Daseinsvorsorge durch den U-Space einerseits mit wachsenden Abstimmungs-, Steuerungs- und Ressourcenbedarfen andererseits einhergeht. Neben dem Schutz kulturell, sozial und ökologisch sensibler Gebiete bedarf es vor allem eines aktiven Austauschs mit der Bevölkerung und ihrer unmittelbaren Beteiligung. Der Artikel schließt mit Empfehlungen für die Planung von U-Spaces im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung.
2023, DGLR, U-Space, DLRK, Städte
2023, DGLR, U-Space, DLRK, Städte
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