
doi: 10.25365/thesis.8926
In der vorliegenden Arbeit wurde die Schlafqualtiät von 100 Lehrerinnen und Lehrern bis 45 Jahre und 100 Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten als Kontrollgruppe analysiert. Die Einflussfaktoren Alter, Körpergröße, Körpergewicht, Familienstand, Anzahl der Haushaltsmitglieder, Kinder im Haushalt, Haustiere und Bundesland wurden zusätzlich zu den Fragen des in der Schlafmedizin verwendeten Pittsburgh Sleep Quality Index – Fragebogen, welcher es ermöglicht, Probanden in gute und schlechte Schläfer einzuteilen, erhoben und somit die Schlafqualtiät von Lehrerinnen und Lehrern und Studentinnen und Studenten unter Berücksichtung der unterschiedlichen Unterrichts- bzw. Studienfächer, der Höhe der Lehrverpflichtung bzw. Höhe der an der Uni belegten Semesterwochenstundenzahl und Anzahl der Dienstjahre anaysiert. Ziel der Arbeit war es die Prävalenz von psychophysiologischer Insomnie bei AHS - Lehrerinnen und AHS -Lehrern durch den Stressor Lehrberuf zu erheben und die Zusammenhänge insbesondere mit Alter, unterschiedlichen Unterrichtsfächern, Dienstjahren und Anzahl der Lehrverpflichtung zu untersuchen. Das rege Interesse an der Umfrage zeigte die Brisanz und Gegenwertigkeit des Themas Schlafstörungen bei Lehrerinnen und Lehrern, was auch das Ergebnis von 38% schlechten Schläfern in dieser Berufsgruppe, was deutlich über der statistisch erhobenen Prävalenz im Bevölkerungsdurchschnitt liegt, bestätigt. Besonders Lehrerinnen und Lehrer mit ausschließlich geisteswissenschaftlichen Fächern, gefolgt von Lehrerinnen und Lehrern mit ausschließlich naturwissenschaftlichen Fächern schlafen schlecht. Die beste Schlafqualität weisen Lehrerinnen und Lehrer auf, die sowohl geistes- als auch naturwissenschaftliche Fächer unterrichten. Die Schlafqualität von Lehrerinnen und Lehrern weist signifikante Unterschiede zur Schlafqualität der Kontrollgruppe Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten auf, was die Bedeutung des Lehrberufs als einen die Schlafqualität beeinflussenden Faktor zeigt.
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