
doi: 10.25365/thesis.8331
Interkulturelle Kompetenz ist als Berufsqualifikation in aller Munde, gleichzeitig ist der Bedeutungsgehalt des Begriffspaars teils diffus und sind die damit verbundenen theoretischen Konzepte umstritten. Die vorliegende Diplomarbeit stellt der interkulturellen Kompetenzforschung und deren Ansätze eine Auswahl an kultur- und sozialanthropologischen Perspektiven kritisch gegenüber. Der Bogen spannt sich von der Auseinandersetzung mit interkultureller Kompetenz zum Zwecke der wirtschaftlichen Effizienzsteigerung, wobei Kultur als Ware gewinnbringend vermarktet wird, bis hin zu jenem Perspektivenwechsel, der nicht die kulturellen Unterschiede sondern Gemeinsamkeiten der AkteurInnen zum zentralen Thema macht. Konfrontiert mit dem gleichzeitigen Hier und Dort von transnational workers in einer Welt in Bewegung und der Frage nach der Bedeutung von kosmopolitischen Orientierungen für die interkulturellen Kompetenzansätze versucht die Arbeit Herausforderungen und Chancen für den „kompetenten“ Umgang mit Unterschieden in der global ecumene aufzuzeigen.
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