
De Thematibus (De Them.), eine im 10. Jh. verfasste Schrift über die Regionalverwaltung des byzantinischen Reichs, wurde im Vergleich zu den anderen Abhandlungen Konstantins VII. in der Forschung wenig Beachtung geschenkt. Byzantinisten wie Pertusi, Pratsch oder Haldon haben bereits ausführliche Vorarbeit bei der Identifizierung der Quellen geleistet, aber betrachteten De Them. vor allem auf einer philologischen Ebene. Viele der Eigenheiten des De Them. werden zudem mit dessen unvollendetem Zustand erklärt, ohne dabei zu versuchen diese Eigenheiten durch andere Faktoren zu erklären. Diese Masterarbeit will den unvollendeten Zustand des De Them. nicht anzweifeln, jedoch über seinen unfertigen Zustand hinaus dessen Eigenheiten als beabsichtigt betrachten. Hierzu werden die verwendeten Quellen des Buch I untersucht und eingeordnet. Es soll geklärt werden, weshalb in De Them. ein Korpus an überwiegend antiken Autoren verwendet wurde, während Archivmaterialien weithin fehlen. Dies hat die Absicht, Hinweise auf ein Konzept hinter den verwendeten Quellen zu finden und das Motiv dieser Abhandlung besser zu verstehen. De Them. gehört zu einer Reihe von Abhandlungen wie De Ceremoniis, De Administrando Imperio oder der Vita Basilii, welche Kaiser Konstantin VII. zugeschrieben werden, wobei seine effektive Beteiligung bei allen Werken umstritten ist. Mit diesen Werken soll die Quellenbasis verglichen werden, besonders im Hinblick auf die Verwendung von Material (Protokolle, Gesandtschaftsberichte, Verträge, etc.) aus imperialen Archiven. Die 23 bekannten Autoren, deren Werke De Them. als Quelle verwendete, lebten fast ausschliesslich vor dem 7. Jahrhundert. Aufgrund der Analyse der Arbeitsweise und Quellenverwendung von De Them. Buch I werden abschliessend Betrachtungen zu Autorschaft und Absicht dieses Werkes angestellt.
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