
doi: 10.25365/thesis.6051
Seit ihren Anfängen als Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) mit den sechs Gründungsstaaten Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Luxemburg und Niederlande hat sich die heutige Europäische Union immer entwickelt, und immer neue Mitgliedsstaaten zugelassen. Auch frühere Erweiterungen, im speziellen die Süderweiterung der 1980er Jahre, waren nicht unumstritten und gingen mit einigen Ängsten einher. Die im deutschen Sprachraum sogenannte „Osterweiterung“ 2004 stellt dennoch ein besonderes Ereignis in der Geschichte der Europäischen Union dar, und das in mehrerer Hinsicht: nie zuvor wurden so viele Länder auf einmal aufgenommen, und des zweiten machte die Tatsache, dass acht der zehn neuen Mitglieder die letzten Jahrzehnte unter dem Einfluss des kommunistischen Sowjet-Regimes standen, die „Wiedervereinigung Europas“ zu einem historischen Meilenstein. Dass ein solches Ereignis auch als diskursives Ereignis in die Mediengeschichte eingeht, ist einleuchtend. Die vorliegende Arbeit untersucht die sich um die Erweiterung der EU 2004 rankenden Diskurse in österreichischen und niederländischen Tageszeitungen im Zeitraum von Jänner bis Juni 2004. Zurückgegriffen wird dabei auf die Methode der kritischen Diskursanalyse Siegfried Jägers. Die Interpretation der Diskurse in beiden Ländern zeigt signifikante Ähnlichkeiten trotz unterschiedlicher Positionen Österreichs und der ...
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