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Authors: Pranic, Anna;

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Abstract

Seit der Einführung des ersten iPhones im Jahr 2007 ist nicht nur der Trend zum Smartphone weltweit gestiegen, sondern auch das Gefühl sich immer und zu jeder Zeit verbinden zu müssen. Informationen, Unterhaltung und Kommunikation auf Knopfdruck – das verspricht das mobile Universalwerkzeug Smartphone. Als Wegbegleiter des Alltags wird dem Smartphone die Möglichkeit gegeben in alle Lebensbereiche einzudringen und somit aktiv als auch passiv auf den Menschen zu wirken. Es stellt sich die Frage, welche Folgewirkungen durch die permanente Nutzung des Smartphones entstehen und vor allem wie unser Gemütszustand dadurch beeinflusst wird. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu erforschen, welcher Zusammenhang zwischen der Smartphonenutzung und der Stimmung der Nutzer gegeben ist. Insofern soll der Frage nachgegangen werden, wie sehr das Smartphone auf die Stimmung der Menschen wirkt und wie Menschen dazu beitragen mittels Smartphone ihre Stimmung zu regulieren. In welchen Situationen kommt es zu positiven Stimmungen durch die Nutzung des Smartphones und in welchen treten negativen Stimmungen auf, die durch das Smartphone begründet werden? Als Grundlage für die Forschungsarbeit dienen Theorien und Ansätze der Mediennutzungsforschung, die gemeinsamen mit der Medienwirkungsforschung ihre Schnittstelle in der Medienpsychologie findet. Hierbei wird Bezug auf den aktuellen Forschungsstand der Mobilkommunikationsforschung aus medienpsychologischer Sicht genommen. Im Rahmen einer qualitativen Untersuchung in Form von drei Gruppendiskussionen geben junge Erwachsene Auskunft darüber, wie sich die Smartphonenutzung auf die eigene Stimmung auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Smartphone durchaus ein Faktor ist bzw. sein kann, der auf unterschiedliche Weise einen positiven oder negativen Einfluss auf die Stimmung nimmt bzw. herangezogen wird, um die Stimmung zu regulieren. Obwohl das Smartphone besonders als Unterhaltungsmedium dient, um Langeweile entgegen zu wirken und sich zu entspannen, wird es allerdings vor allem als Auslöser von Stress gesehen, der in Zusammenhang mit der ubiquitären Erreichbarkeit steht. Die Angst etwas zu verpassen (FOMO) zeichnet sich herbei ganz klar als primärer Grund für den Drang nach ständiger Erreichbarkeit hervor, so dass diese als ein Problem gesehen werden kann, durch welches ein mögliches Abhängigkeitsverhalten begünstigt wird.

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