
Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung der medizinischen Fachsprache am Beispiel von zwei ausgewählten deutschsprachigen und slowakischen Packungsbeilagen. Es wird versucht sowohl auf inhaltlicher als auch lexikalischer, aber auch gesetzlicher Ebene Gebrauchsanweisungen zu analysieren und diese im Nachhinein miteinander zu vergleichen. Hierzu wird zunächst beleuchtet, weshalb die medizinische Fachsprache als Kommunikationsmittel unter Expert/innen unentbehrlich ist, diese jedoch in der Kommunikation mit Lai/innen zu Missverständnissen führen kann. Deshalb wird auch der Grund, der Nicht-Expert/innen – hierzu zählen Menschen, die keinerlei translatorische Kompetenzen aufweisen – dazu bewegt, Fachübersetzungen anzufertigen, untersucht. Im Nachhinein werden die Konsequenzen einer nicht-professionellen Übersetzung für den Bereich der Medizin angeführt. In Hinblick auf die Charakteristika der medizinischen Fachsprache wird auf ihre komplexe Terminologie eingegangen, die ihre sprachlichen Wurzeln vor allem im Griechischen und Lateinischen hat, und anschließend mittels Beispielen erklärt wird. In Bezug auf die Textsorte „Packungsbeilage“ wird anfangs beschrieben, wie diese laut der Arzneimittelgesetze sowohl Österreichs als auch der Slowakei inhaltlich aufgebaut sein müssen, aber auch wie diese optisch auszusehen haben. Im Folgenden werden sowohl die deutschen als auch slowakischen Packungsbeilagen der Medikamente Mucosolvan und Kaloba in Bezug auf Lexik, Inhalt und Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben analysiert. Im Anschluss folgt ein detaillierter Vergleich einzelner Textabschnitte, die den zu analysierenden Packungsbeilagen entnommen wurden.
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