
doi: 10.25365/thesis.4416
Die Arbeit geht der Frage nach, welche Wirklichkeit zu Afrika und AfrikanerInnen im medialen Diskurs der "Kronen-Zeitung" konstruiert wird. Den theoretischen Hintergrund bilden diskurstheoretische, konstruktivistische und medientheoretische Ansätze. Die „Kronen-Zeitung“ wurde als österreichische Tageszeitung mit der größten LeserInnenschaft als Diskursebene ausgewählt und mittels des Verfahrens der Kritischen Diskursanalyse nach Siegfried Jäger einer empirischen Untersuchung unterzogen. Analysiert wurden all jene Artikel, die der Darstellungsform der Nachrichtenberichterstattung zugeordnet werden konnten und im Zeitraum vom 01. Juli 2007 bis zum 31. Dezember 2007 erschienen sind. Die Ergebnisse dieser empirischen Auseinandersetzung erwiesen sich insofern als brisant, als sich zeigte, dass die „Kronen-Zeitung“ nicht nur zu einer Diskriminierung von AfrikanerInnen beiträgt, sondern durch ihre durchwegs negative Berichterstattung, im Zuge derer emotional aufbereitete Themen wie unerwünschte Zuwanderung, Kriminalität, Gewalt, Krieg, Unterentwicklung etc. vorherrschten, eine solche selbst betreibt und fördert.
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