
doi: 10.25365/thesis.4253
Ziel dieser Studie war die Beurteilung der Validität des neuen Interessenfragebogens RIASEC-RRK anhand einer Stichprobe von Hauptschul-, Volksschul- und Sonderschullehrern. Die Theorien von Holland (1997) und Brickenkamp (1990) liegen diesem Fragebogen zu Grunde. Holland postuliert sechs Interessentypen: Realistic, Investigative, Artistic, Social, Enterprising und Conventional. Im RIASEC-RRK finden die gleichen Skalen (außer Enterprising wird zu Entrepreneurship) Anwendung. Die Validität wird in Inhaltsvalidität, Kriteriumsvalidität und Konstruktvalidität unterteilt. Die Inhaltsvalidität kann durch eine subjektive Betrachtung der Items als gegeben angenommen werden. Die Überprüfung der Kriteriumsvalidität konnten nicht zufriedenstellend bestätigt werden. Die Übereinstimmung der Holland-Codes bei Volks- und Sonderschullehrern erfolgte annähernd theoriekonform. Lediglich die Werte der Hauptschullehrer zeigten wenig Kongruenz. Die geschlechts- und ausbildungsspezifischen Unterschiede konnten theoriekonform gezeigt werden. Jedoch sollte bedacht werden, dass sich die Codes verändert haben könnten. Die Ergebnisse dieser Unterschiede erfüllen großteils die theoretischen Forderungen, so dass die Kriteriumsvalidität bestätigt werden kann. Die Überprüfung der Konstruktvalidität konnte durch eine hexagonale Anordnung der Skalen nicht nachgewiesen werden. Da die Stichprobe aber eine sehr homogene Zusammensetzung aufweist, muss diese Feststellung jedoch nicht negativ bewertet werden. Die Korrelationen im Hexagon nach Holland (1997) konnten nicht repliziert werden und somit die Theorie nicht bekräftigen. Die Konstruktvalidität kann nur teilweise als gegeben angesehen werden. Für eine Abklärung der Skalen wäre es notwendig den Interessenfragebogen anhand eines bestehenden Inventars zu validieren. Insgesamt kann die Validität des RASEC-RRK mit wenigen Ausnahmen (hexagonale Struktur) als erfüllt angenommen werden.
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