
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der geplanten Weltausstellung 1995 in Wien und Budapest. Ziel ist es, die Gründe für das Scheitern der Pläne von österreichischer Seite zu benennen und im innenpolitischen Kontext zu verorten. War die Idee Mitte der 1980er Jahre als innovativ und über Grenzen hinweg als Chance für Europa und eine verbesserte Beziehung zwischen West und Ost angesehen und gefeiert worden, wich nach Fall des Eisernen Vorhangs die anfängliche Euphorie einem parteipolitischen Kalkül auf Kommunalebene. Mithilfe der Metaphernanalyse und des Agenda-Setting Ansatzes soll die printmediale Berichterstattung zu diesem Thema untersucht werden. Im Zentrum der Analyse stehen die Kronen Zeitung und Der Standard, ergänzt durch einzelne Artikel aus den Zeitschriften profil und Falter. Weitere Primärquellen bilden verschieden politische Schriften, Meinungsforschungsprojekte von der Firma TRICONSULT und eine beauftragte Forschungsarbeit zum Thema Ausländerfeindlichkeit. Als Untersuchungszeitraum werden die Jahre 1988 bis 1991 festgelegt. Aufgezeigt werden soll vor allem die Vielfalt der Gründe, warum es zum Scheitern der Weltausstellungspläne kam, außerdem steht die Klärung der Frage, ob es einen Sieger im Kampf um die Meinungsführerschaft zwischen Medien und Politik gibt, beziehungsweise ob überhaupt von einem solchen gesprochen werden kann, im Zentrum dieser Arbeit.
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